„Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“: Eine Reise, die alles verändert | Pandafilm

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Am 1. Januar 2026 ist „Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“ in den Kinos gestartet und trifft zum Jahresbeginn einen nachdenklichen, aber warmherzigen Ton. Der französische Film erzählt von Abschied, Selbstbestimmung und der Kraft familiärer Nähe – ohne Pathos, dafür mit feinem Humor. In der ersten Januarwoche entfaltet sich damit ein Kinowerk, das berührt und zugleich Hoffnung vermittelt.

Regisseurin Enya Baroux inszeniert mit sicherem Gespür eine Geschichte, die ein sensibles Thema aufgreift und es in einen lebensnahen Roadtrip verpackt. Im Mittelpunkt steht eine alte Frau, die ihr Leben stets selbstbestimmt geführt hat und auch am Ende eigene Entscheidungen treffen will. Unterstützt wird die Geschichte von einem starken Ensemble, angeführt von Hélène Vincent, die ihrer Figur große Würde und leise Ironie verleiht. Der Film verbindet gesellschaftliche Fragen mit persönlichen Konflikten und lebt von Dialogen, Beobachtungen und kleinen Momenten, die lange nachwirken.

Inhalt: Marie (Hélène Vincent) ist 80 Jahre alt und schwer krank. Sie hat sich entschlossen, ihr Leben selbst zu beenden, doch den Mut, ihrer Familie die Wahrheit zu sagen, bringt sie nicht auf. Stattdessen erfindet sie eine Geschichte über eine angebliche Erbschaft in der Schweiz, um ihren Sohn Bruno (David Ayala), ihre Enkelin Anna (Juliette Gasquet) und ihren Pfleger Rudy (Pierre Lottin) zu einer gemeinsamen Reise zu bewegen.

In einem alten Wohnmobil machen sich die vier auf den Weg. Während die Fahrt zunächst von Missverständnissen, Alltagskonflikten und Skepsis geprägt ist, entstehen nach und nach Nähe und neue Offenheit. Marie genießt das Leben noch einmal in vollen Zügen, während ihre Familie beginnt, alte Verletzungen zu hinterfragen. Je näher das Ziel rückt, desto drängender wird die Frage, ob Marie ihre wahre Absicht offenbaren wird – und wie ihre Angehörigen mit dieser Wahrheit umgehen können.

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Seit 1. Januar im Kino.

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