Wenn der mächtigste Mann der Welt zur größten Bedrohung für die Menschheit wird und gleichzeitig versucht, sich als ihr Retter zu inszenieren, ist großes Kino garantiert. Mit „Digger“ startet an diesem Donnerstag das heiß ersehnte neue Meisterwerk von Oscar-Preisträger Alejandro G. Iñárritu in den deutschen Kinos. Wir verraten euch, warum dieser konzeptionell gewagte Film ein absolut unvorhersehbares Erlebnis ist und wie eine verzweifelte Mission das Schicksal der gesamten Erde besiegeln könnte.
Nach Jahren fernab englischsprachiger Produktionen meldet sich Iñárritu mit einem visuell und erzählerisch monumentalen Werk zurück. In der titelgebenden Hauptrolle liefert Hollywood-Star Tom Cruise eine der stärksten und abgründigsten Leistungen seiner bisherigen Karriere ab. An seiner Seite glänzt ein hochkarätiges internationales Ensemble, angeführt von der deutschen Ausnahmeschauspielerin Sandra Hüller sowie namhaften Stars wie John Goodman, Jesse Plemons und Michael Stuhlbarg. Der Film verzichtet auf klassische Heldenklischees und bietet stattdessen ein tiefgründiges, provokantes Drama, das die moralischen Abgründe absoluter Macht gnadenlos ausleuchtet.
Inhalt: Digger Rockwell (Tom Cruise) hat es geschafft: Er ist unangefochten der mächtigste Mann der Welt, dessen Entscheidungen das Leben von Milliarden Menschen lenken. Doch sein unstillbarer Ehrgeiz und seine grenzenlose Hybris haben fatale Konsequenzen. Durch eine unvorstellbare Fehlkalkulation löst er eine globale Katastrophe aus, die alles Leben auf dem Planeten unwiederbringlich zu vernichten droht.
Anstatt jedoch seine Schuld einzugestehen und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen, verstrickt sich Digger immer weiter in seinen eigenen Messias-Komplex. Getrieben von dem fanatischen Drang, sein Vermächtnis zu schützen, begibt er sich auf eine hochgefährliche und verzweifelte Mission. Er will der Welt um jeden Preis beweisen, dass einzig und allein er der rechtmäßige Retter der Menschheit ist. Auf seinem waghalsigen Egotrip stößt er auf erbitterten Widerstand – unter anderem von seiner engsten Vertrauten Emma (Sandra Hüller), die als eine der wenigen erkennt, dass Diggers vermeintliche Rettungsaktion das Ende nur noch beschleunigen könnte. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit und den eigenen Wahnsinn beginnt.
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