Ein kleines Mädchen, ein stoischer Nachbar und ein titelgebendes Staubungeheuer, das Menschen verschlingt: Mit „Dust Bunny“ startet am heutigen Donnerstag ein visuell berauschender und herrlich skurriler Genre-Mix in den Kinos. Serien-Schöpfer Bryan Fuller feiert damit sein lang erwartetes Spielfilmdebüt und schickt Hollywood-Star Mads Mikkelsen auf eine absurde Monsterjagd. Wir verraten euch, warum dieser augenzwinkernde Horror-Trip genau das richtige Kinoerlebnis für alle ist, die schräge Märchen für Erwachsene lieben.
Bryan Fuller hat sich mit Kultserien wie „Hannibal“ und „Pushing Daisies“ längst einen Namen für düstere Fantasien und makabere Ästhetik gemacht. In seinem ersten abendfüllenden Kinofilm „Dust Bunny“ vereint er nun genau diese Markenzeichen zu einem kunterbunten Fiebertraum, der ab heute auf der großen Leinwand zu sehen ist.
Der Film balanciert gekonnt zwischen Thriller, überdrehter Action und Familienmelodram. Dass dieses wilde Experiment gelingt, liegt vor allem an der brillanten Besetzung: Mads Mikkelsen glänzt als unterkühlter, aber tiefgründiger Auftragskiller, während die junge Newcomerin Sophie Sloan als stoisches Gegenüber beeindruckt. Unterstützt werden sie von Schauspielgrößen wie Sigourney Weaver und David Dastmalchian, die sich sichtlich vergnügt in das blutige Treiben stürzen. Es ist eine liebevolle Hommage an Filme wie „Léon – Der Profi“, angereichert mit einer ordentlichen Portion surrealem Nonsens und schwarzem Humor.
Inhalt: Die zehnjährige Aurora (Sophie Sloan) lebt in einem farbenprächtigen, aber unheimlichen Apartmentkomplex in New York und ist felsenfest davon überzeugt, dass ein monströses Staubungeheuer unter ihrem Bett haust. Als ihre Eltern auf mysteriöse Weise verschwinden – Aurora ist sich sicher, dass das Monster sie gefressen hat –, sucht das kluge Mädchen nach einer pragmatischen Lösung. Sie beobachtet ihren geheimnisvollen Nachbarn aus Apartment 5B (Mads Mikkelsen) und findet heraus, dass er ein äußerst fähiger Mann fürs Grobe ist. Kurzerhand engagiert sie den Profikiller, um die Bestie in ihrem Kinderzimmer zur Strecke zu bringen.
Der wortkarge Nachbar nimmt den ungewöhnlichen Auftrag an, geht aber zunächst von einem völlig anderen Szenario aus: Er glaubt, dass Auroras Familie fälschlicherweise von rivalisierenden Attentätern ermordet wurde, die es eigentlich auf ihn abgesehen hatten. Während der Killer versucht, das Mädchen vor der realen Bedrohung durch seine rücksichtslose Auftraggeberin Laverne (Sigourney Weaver) und andere bewaffnete Feinde zu beschützen, verschwimmen die Grenzen zwischen kindlicher Einbildung und blutiger Realität immer mehr. Bald müssen der Profikiller und Aurora gemeinsam feststellen, dass in dieser verrückten Welt manche Monster sehr viel realer sind, als man für möglich halten würde.
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