„Ein fast perfekter Antrag“ – Iris Berben und Heiner Lauterbach im Liebes-Chaos  | LEONINE

Ein fast perfekter Antrag Film 2026

Manche Lieben brauchen einfach ein wenig mehr Zeit, um wirklich aufzublühen – oder eben einen zweiten Anlauf nach 40 Jahren. Mit der romantischen Komödie „Ein fast perfekter Antrag“ startet an diesem Donnerstag ein herzerwärmender Film in den deutschen Kinos, der beweist, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist. Wir verraten euch, warum dieser charmante Aufeinanderprall zweier völlig unterschiedlicher Lebenswelten genau das richtige Kino-Highlight für gemütliche Stunden ist.

Regisseur Marc Rothemund, der bereits mit „Wochenendrebellen“ und „Dieses bescheuerte Herz“ sein großes Gespür für emotionale und humorvolle Geschichten unter Beweis gestellt hat, bringt nun ein Drehbuch von Richard Kropf auf die große Leinwand. Für die Hauptrollen konnte er mit Iris Berben und Heiner Lauterbach zwei absolute Schauspiellegenden des deutschen Kinos gewinnen, die nach der kürzlichen Weltpremiere in München vom Publikum gefeiert wurden. Die Chemie zwischen den beiden ist das Herzstück des Films, der humorvoll auslotet, was passiert, wenn ein sturer Rentner auf eine freigeistige Kunstliebhaberin trifft. Spannendes Detail am Rande: Für die Rückblenden durften Berben und Lauterbach ihre jüngeren Pendants selbst auswählen und entschieden sich dabei für die aufstrebenden Talente Raffaela Kraus und Julius Forster. Entstanden ist ein Film, der mit herrlichem Dialogwitz besticht und die Frage aufwirft, ob alte Liebe wirklich nicht rostet.

Inhalt: Der mürrische Witwer und pensionierte Ingenieur Walter Adler (Heiner Lauterbach) verbringt seinen Ruhestand in Regensburg größtenteils allein mit seinem Hund. Seine einzige Leidenschaft besteht darin, Restaurants zu besuchen und anschließend akribische, oft schonungslose Kritiken im Internet zu verfassen. Bei einem dieser Restaurantbesuche traut er seinen Augen kaum: Er trifft zufällig auf die lebensfrohe Kunstprofessorin Alice Olsen (Iris Berben). Sie ist seine alte Jugendliebe, der er vor 40 Jahren einen Heiratsantrag gemacht hatte, mit dem er damals jedoch spektakulär gescheitert war.

Der Ehrgeiz des sturen Rentners ist sofort wieder geweckt, und er beschließt, seinen Fehler von damals wiedergutzumachen. Doch Alice, die ihr unabhängiges Leben ohne Beziehungsstress genießt, stellt eine klare Bedingung: Walter muss echtes Interesse an ihrer Welt zeigen. Um ihr das zu beweisen, schreibt sich der Kunstbanause kurzerhand als Gaststudent in ihrem Seminar an der Universität ein. Dort wird Walter nicht nur mit der für ihn völlig fremden Kunstwelt konfrontiert, sondern muss sich auch mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommilitonen arrangieren. Eine chaotische und emotionale Reise beginnt, bei der auch der junge Walter (Julius Forster) und die junge Alice (Raffaela Kraus) in Erinnerungen wieder lebendig werden.

© Bilder und Trailer: LEONINE – Alle Rechte vorbehalten!

Ab 26. Februar im Kino.

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