Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt – 4K UHD Review | 20th Century Fox

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Alien Review UHD CoverOh jauchzet und frohlocket. Fans des Science-Fiction-Horror Klassikers „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ von Regisseur Ridley Scott dürfen sich freuen, denn 20th Century Fox veröffentlichen den Titel anlässlich des 40-jährigen Jubiläums nicht nur im simplen Steelbook, sondern zusätzlich auch noch als 4K UHD Blu-ray. Da dafür sogar ein neues 4K Master angefertigt wurde, bin ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, ob sich das Upgrade auch lohnt.

Story: 

Das Raumschiff “Nostromo” kehrt mit seiner Besatzung von einem Erkundungsflug zurück auf die Erde. Doch bevor sie ihren Heimatplaneten erreichen, empfangen sie ein Notsignal, dass sie zu einem unbekannten Planeten führt. Dort entdecken sie in einem Wrack eines Raumschiffes ein unbekanntes Wesen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gelangt dieses fremdartige Wesen an Board. Die Besatzung ahnt nicht, welche tödliche Gefahr da lauert. Doch bald merken sie es und der Kampf ums Überleben beginnt.

Alien Review Szenenbild001Ich glaube, dass „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ von Regisseur Ridley Scott  zweifelsohne von sehr vielen Genre Fans als einer der zehn Besten seiner Art betrachtet wird, „Star Wars“ oder „Avatar“ hin oder her, aber was Ridley Scott hier abgeliefert hat ist auch objektiv betrachtet definitiv ein zeitloser Klassiker.

Sei es dabei alleine schon die für damalige Zeit avantgardistische, revolutionäre Herangehensweise eine weibliche Heldin zu etablieren, die den männlichen Darstellern die Schau stiehlt und gewiss manchen Zuschauer damals vor den Kopf gestoßen hat. Doch auch die herausragende, originelle und vor allem zeitlose Geschichte der beiden Drehbuchautoren Dan O’Bannon („The Return of the Living Dead“, „Die totale Erinnerung – Total Recall“) und Ronald Shusett („Nico“, „Freejack – Geisel der Zukunft“) nimmt hierbei einen sehr hohen Stellenwert ein. Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben bereits den Film gesehen habe, aber über VHS, DVD, Blu-ray und nun zur 4K UHD Disc war es bestimmt irgendwas Zweistelliges gewesen und auch heute noch wird der Film einfach nicht langweilig, sondern ist immer noch von der ersten bis zur letzten Sekunde hin spannend.

Dazu kommen noch die herausragenden, ebenfalls zeitlosen Effekte, die auch heute noch nicht ihre Wirkung verfehlen, sondern immer noch schaffen, den Zuschauer zugleich zu schocken und zu überzeugen, denn auch in nativem 4K UHD, also einer Auflösung in der man wesentlich mehr Details erkennt, erscheinen die Effekte immer noch sehr natürlich.

Alien Review Szenenbild002Zu guter Letzt sei auch die Besetzung des Films erwähnt, denn die haben auch einen enormen Beitrag dazu geleistet, dass der Film auch noch nach 40 Jahren die Massen begeistert. Sei es Sigourney Weaver („Gorillas im Nebel“, „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Die Waffen der Frauen“) als Protagonistin Ripley, die dem Zuschauer tough zeigt, wo der Hammer hängt, oder auch der übrige Cast bestehend aus Tom Skerritt („Magnolien aus Stahl“, „Contact“, „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“), Ian Holm („Der Herr der Ringe: Die Gefährten“, „The Day after Tomorrow“, „Das fünfte Element“ ), Harry Dean Stanton („The Green Mile“, „Die Klapperschlange“, „Paris“, „Texas“), John Hurt („Der Elefantenmensch“, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, „V wie Vendetta“), Veronica Cartwright („Die Hexen von Eastwick“, „Die Körperfresser kommen“) oder Yaphet Kotto („James Bond 007 – Leben und sterben lassen“, „Ein Richter sieht rot“), hier hat jeder herausragende und sehr überzeugende Leistungen abgeliefert.

Bild Full HD:

Natürlich ist das Bild der Full HD Blu-ray nicht schlecht, aber wenn man dann später doch die 4K UHD Fassung sieht, merkt man doch einen deutlichen Unterschied und plötzlich schaut das Bild doch nicht mehr ganz so toll aus. Das macht sich nicht nur bei der Schärfe, die dessen ungeachtet dennoch auf der regulären Full HD Disc tolle Werte erreicht, sondern ganz deutlich beim Colorgrading bemerkbar, wodurch die Farben in der alten Fassung nicht so natürlich und doch etwas altbacken wirkt. Dazu ist es schade, dass die Full HD Blu-ray nicht auch auf dem neuen 4K Master basiert, sondern identisch ist mit der Veröffentlichung aus dem Jahr 2010.

Bild 4K UHD:

Alien Review Szenenbild003Für die neue Veröffentlichung hat man speziell ein neues 4K Master angefertigt, das die Basis für die vorliegende 4K UHD Blu-ray liefert. Und was soll ich sagen: Der Film hat in meinen Augen noch nie so gut ausgesehen! Dabei macht sich das native 4K UHD Bild bemerkbar, denn es zeigt sich eine deutliche Steigerung der Schärfewerte, da nicht nur mehr Feinheiten erkennbar sind, sondern auch der Detailgrad erhöht erscheint. Dank einem Colorgrading wirken die Farben nun wesentlich natürlicher, wobei dadurch auch manche Details besser herausgestellt werden, wobei auch der Schwarzwert wesentlich satter ausgefallen ist, mal abgesehen vom Anfang des Films. Doch auch der erweiterte Farbraum und der umfangreichere Kontrastwert zeigt deutlich den Mehrwert der 4K UHD Disc an, denn das Bild erscheint nun auch plastischer und insgesamt einfach besser. Wer den Film in der bestmöglichen Bildqualität sehen möchte, kommt nur schwer um die 4K UHD Blu-ray herum.

Ton:

Auch der Ton ist sowohl bei der regulären Full HD Blu-ray als auch der neuen 4K UHD Blu-ray identisch mit dem der 2010er Veröffentlichung, zumindest was den deutschen Ton betrifft, zumindest was hier zur Bewertung herangezogen wurde.

Alien Review Szenenbild004Die deutsche Fassung liegt dazu auf beiden Discs leider nur in DTS 5.1 vor, während das englische Original verlustfrei codiert in DTS HD Master Audio codiert wurde. Die Abmischung ist insgesamt eher frontlastig ausgefallen, wobei der Stereoeffekt wirklich gut ausgefallen ist und zumindest in der Front für Räumlichkeit sorgt. Die Dynamik ist nicht durchweg einwandfrei und stellenweise nicht sonderlich umfangreich, wobei stellenweise doch einige dynamische Effekte zu hören sind. Der Subwoofer kommt hin und wieder zum Einsatz, wie etwa wenn die Nostromo durch die Weiten des Weltalls fliegt. Die Dialoge sind stets einwandfrei zu verstehen.

Extras:

  • Director’s Cut (Laufzeit: ca. 116 Minuten)
  • Audiokommentar von Ridley Scott
  • Audiokommentar mit Ridley Scott, den Schauspielern und dem Filmteam (aus dem Jahr 2003)
  • Isolierte Filmmusik
  • 7 entfallene Szenen

Testgeräte:

TV: LG 65SJ800V
Player: Panasonic DMP-UB900EGK
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

(Sascha Hennenberger)

©Bilder und Trailer 20th Century Fox – Alle Rechte vorbehalten!)

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