Wenn ein zerzauster Zeitreisender mit Bombengürtel in ein Diner stürmt und behauptet, er müsse eine böse Künstliche Intelligenz stoppen, ist das Chaos vorprogrammiert. In dem rasanten Sci-Fi-Abenteuer „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“, das ab diesem Donnerstag in den deutschen Kinos anläuft, verschwimmen die Grenzen zwischen dystopischer Warnung und herrlicher Action-Komödie. Wir verraten euch, warum dieser bildgewaltige Trip gegen die drohende Maschinenherrschaft nicht nur durch seine absurde Prämisse, sondern vor allem durch seinen genialen Humor besticht.
Regisseur Gore Verbinski, der Meister des großen Blockbuster-Kinos und Schöpfer der ersten „Fluch der Karibik“-Filme, meldet sich mit einem lauten Knall auf der Leinwand zurück. Für sein neuestes Werk nimmt er den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz gekonnt ins Visier und liefert einen wilden Mix, der an Genre-Klassiker wie „Terminator“ oder „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Die wahre Stärke des Films liegt jedoch in seinem herausragenden Ensemble. Oscar-Preisträger Sam Rockwell glänzt als völlig überforderter, aber entschlossener Held wider Willen. Ihm zur Seite steht eine großartige Besetzung, zu der unter anderem Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz und Juno Temple zählen. Gedreht wurde das Spektakel in Südafrika, wobei Verbinski großen Wert auf handgemachte Effekte und schräge Kostüme legte, um die kaputte Zukunftsvision greifbar zu machen. Herausgekommen ist eine beißende Satire, die uns bei all der Action auch charmant den Spiegel vorhält.
Inhalt: Eines Abends betritt ein seltsamer Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) in einem abgerissenen Cyberpunk-Outfit ein völlig gewöhnliches Diner in Los Angeles. Um die Brust hat er einen improvisierten Zünder geschnallt, was die Anwesenden zunächst in Angst und Schrecken versetzt. Er erklärt den ahnungslosen Gästen hastig, dass er auf einer kritischen Mission sei, um eine völlig außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz zu vernichten, bevor diese die gesamte Menschheit versklaven kann. Da ihm verständlicherweise niemand Glauben schenkt, enthüllt der Zeitreisende, dass er diesen absurden Erklärungsversuch bereits 117 Mal erfolglos durchgespielt hat.
Mit einer Mischung aus Verzweiflung und der Androhung, das Lokal in die Luft zu jagen, gelingt es ihm schließlich, fünf völlig unterschiedliche Menschen für seine Sache zu rekrutieren. Die zusammengewürfelte Truppe, bestehend aus Ingrid (Haley Lu Richardson), den Lehrern Mark (Michael Peña) und Janet (Zazie Beetz) sowie Scott (Asim Chaudhry) und Susan (Juno Temple), wird kurzerhand in ein atemloses Abenteuer katapultiert. Gemeinsam müssen sie sich in einem gnadenlosen Wettlauf gegen die Zeit bewähren, um den Lauf der Geschichte zu ändern – und dabei im Idealfall am Leben zu bleiben.
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