Edward Nortons Motherless Brooklyn landet im Dezember in den Kinos | Warner Bros.

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Ein Anwärter für die Oscars macht sich auf den Weg in die Lichtspielhäuser: Der Film „Motherless Brooklyn“ gilt als ein echtes Herzensprojekt von Edward Norton, der gleich in vielfacher Weise daran beteiligt ist. Um sich herum versammelt er ein Cast an renommierten Stars und dazu gibt es jetzt den ersten Trailer.

Angesichts der Tatsache, dass „Motherless Brooklyn“ eine Vorgeschichte hat, die bis ins Jahr 1999 zurückreicht, lässt sich hier von einem echten Mammutprojekt sprechen. So lange ist es her, als Edward Norton den gleichnamigen Roman entdeckte und darin das große Potenzial zur filmischen Inszenierung erkannte. Sicherlich hätte es nicht bis zum 12. Dezember 2019 dauern müssen, bis der Krimi in den Kinos debütiert. Allerdings wurde das Vorhaben immer wieder aufgeschoben und es kam darauf an, Investoren zu finden.

Trotz einer prominenten Besetzung schwebt vor allem der Name von Edward Norton über „Motherless Brooklyn“. Immerhin hatte er nicht nur die Idee, den Roman zu adaptieren, sondern er schrieb auch das Drehbuch, führte Regie, zeichnet sich für die Produktion verantwortlich und verkörpert den Hauptdarsteller. Eine Besonderheit gibt es außerdem: Die Buchvorlage ist ein zeitgenössisches Werk, doch Norton wünschte sich, die Handlung in die Vergangenheit zu legen. Im New York der 1950er-Jahre kreiert er damit eine ganz eigene Atmosphäre.

Inhalt: Lionel Essrog (Edward Norton) leidet unter dem Tourette-Syndrom, wodurch er immer wieder Ticks hat und Wortfetzen aus ihm herauswollen. Er selbst beschreibt sich als „vermurkst“. Halt im Leben und eine Aufgabe gibt ihm sein einziger Freund Frank Minna (Bruce Willis). Für ihn arbeitet er als Privatdetektiv und erfüllt auch gelegentlich Aufträge, die nicht ganz legal sind – sein scharfer Verstand hilft ihm dabei.

Plötzlich wird Minna ermordet. Essrog setzt alles daran, den Fall aufzuklären. Allmählich bringt er Geheimnisse zu Tage und ist dabei dem mächtigen Immobilienhai Moses Randolph (Alec Baldwin) auf der Spur. Dabei bekommt er unerwartet Unterstützung von dessen Bruder Paul (Willem Dafoe). Zudem versucht er eine Frau zu retten, die womöglich für sein Leben von großer Bedeutung sein könnte.

Ab 12. Dezember im Kino.

Discussion2 Kommentare

  1. Avatar
    Bernd Dürmeyer

    Es freut mich das e. Norton wieder einen Film ins Kino gebracht hat, auf den man sich freuen kann! Anspruchskino fast wie in den “alten zeiten”(90er)! Schwer in Zeiten von Disney u Co…….

  2. Avatar

    Gefällt mir sehr gut. Schön, vor allem wieder einmal etwas frisches im Kino zu sehen.

Kommentare

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