Eine Reise, die auch zum eigenen Ich führt: Eine größere Welt | MFA+

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In seinem Heimatland Frankreich hat der Film „Eine größere Welt“ bereits seinen Kinoerfolg erlebt. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drama macht sich im April des neuen Jahres auch auf den Weg nach Deutschland.

Corine Sombrun – dieser Name sorgt vermutlich nicht zwingend für ein Aha-Erlebnis. Dabei ist die Frau in Frankreich bekannt, was an ihrer Lebensgeschichte und ihrem dazu veröffentlichten Buch „Mein Leben mit den Schamanen“ liegt. Sie genoss eine Ausbildung bei den Schamanen in der Mongolei. Anschließend kehrte sie zurück und arbeitet inzwischen mit Gehirnforschern und Neurologen zusammen. Das Ziel: Die mentalen Mechanismen hinter Trancezuständen verstehen und dabei zu ermitteln, inwiefern sich diese für therapeutische Zwecke einsetzen lassen.

In die deutschen Kinos kommt „Eine größere Welt“ am 16. April 2020 und hat viele positive Resonanzen aus seinem Ursprungsland im Gepäck. So beurteilte etwa „Le Parisien“ den Film als „eine schöne Liebesgeschichte, großartig fotografiert“ oder „Les Journal des Femmes“ meinte: „Atemberaubende Landschaften, ein aufrichtiges und sinnliches Werk“.

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Inhalt: Nicht grundlos trägt der Film den Titel „Eine größere Welt“, denn genau diese entdeckt die Protagonistin – doch der Reihe nach: Corine (Cécile des France) muss den Tod ihres Mannes Paul verarbeiten. Um mit diesem einschneidenden Erlebnis fertig zu werden, reist die Frau in die Mongolei. Die Tonaufnahmeleiterin will sich dort in ihre Arbeit stützen, weswegen sie Klänge und Sprache für einen Dokumentarfilm einfängt.

Die Begegnung mit der Schamanin Oyun (Tserendarizav Dashnyam) verwirrt sie, denn sie eröffnet Corine, dass in ihr eine seltene Gabe schlummert, welche es auszubilden gilt. Während einer Trommel-Zeremonie fiel sie in eine tiefe Trance, die ihr zu ungeahnten Entdeckungen verhalf. Trotz der Erlebnisse kehrt die Frau in ihre Heimat zurück. Doch dort lässt sie das Geschehene nicht mehr los. Entgegen des Widerstands ihrer Familie begibt sie sich erneut in die Mongolei und damit auf eine spirituelle Reise, die ihr ganzes Leben und ihre bisherigen Sichtweisen verändern wird.

Ab 16. April 2020 im Kino.

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