EUFORIA – Wenn es heißt Abschied vom Bruder nehmen zu müssen | missing Films

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„EUFORIA“ ist die zweite Regie-Arbeit von Valeria Golino. Mit ihrem Erstlingswerk „Miele“ schaffte sie einen vielversprechenden Film über das Tabu-Thema Selbstmord. In ihrem zweiten Werk „EUFORIA“ beschäftig sie sich nun mit dem Thema Geschwisterliebe und Abschied.

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Doch bereits jetzt gibt es erste Kritiken an ihrem Werk. So schreibt Variety.com in zynischen Worten, dass die Regisseurin es leider in wenigen Augenblicken geschafft hat, die Repräsentation von Homosexuellen auf italienischen Bildschirmen um 30 Jahre zurückzudrängen. Leider fehlen in ihrem Film die Ehrlichkeit und Einfachheit, die es braucht, um mit diesem Thema sensibel umzugehen. Ein schwuler, erfolgreicher Geschäftsmann und Playboy holt seinen Bruder zu sich und verheimlicht dessen Krebsleiden, ja leugnet es, um nicht damit umgehen zu müssen. In den Rollen der Brüder sehen wir Riccardo Scamarcio und Valerio Mastandrea.

Inhalt: Matteo ist reich, erfolgreich im Geschäftsleben, ein Playboy und schwul. Er genießt das Party-Leben in vollen Zügen. Sein Bruder Ettoredagegen ist Lehrer, ruhig, zurückhaltend und lebt ein einfaches Leben. Doch eines Tages bekommt er die Diagnose Krebs gestellt. In dieser ausweglosen Situation greift Matteo zu der Chance, seinen Bruder zu sich zu holen und Zeit mit ihm zu verbringen.

Ob die Kritiker Recht haben mit ihrer Einschätzung oder ob Valeria Golino doch einen guten und sensiblen Film geschaffen hat, das können Sie ab 20. Februar 2020 selber beurteilen, denn dann kommt „EUFORIA“ in die deutschen Kinos.

©01Distribution

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