Gestopptes „Shining“ Prequel sollte die Geschichte der Frau aus Zimmer 237 ergründen! | 29.07.2020

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Fast wäre aus dem Shining Duett, bestehend aus „Shining (1980)“ und „Doctor Sleep“ (2019) eine Trilogie geworden!

In einem Interview „Bloody Disgustin“ verriet Drehbuch Autor Glen Mazzara („The Walking Dead“), dass Warner bereits vor dem Sequel „Doctor Sleep“ mit Ewan McGregor („Birds of Prey“), ein Prequel plante. Dies sollte vor den Ereignissen im Film „Shining“ im Overlook Hotel angesiedelt werden.

So sollte der Film aus dem Prolog „Before the Play“ von Stephen Kings Roman „Shining“ entstehen. So schrieb Glen Mazzara eine Drehbuchversion, welche sich mit dem Overlook Hotel, seinem Erbauer und seinen Gästen befasste. Insbesondere mit der Bewohnerin des sagenumwobenen Zimmers 237. Fans des Buchs und des Films werden sich sicherlich an den gruseligen weiblichen Geist, genannt „The Woman“ erinnern, die in Zimmer 237 in der Badewanne lag und sich aufmachte, den kleinen Danny Torrance erwürgen zu wollen.

„The Woman“ wurde als der Gast Lorraine Massey beschrieben, die Selbstmord beging. Doch Mazzaras Drehbuch ging andere Wege, die auf jemand ganz anderes hätten hinweisen sollen. Warners damaliger Aufruf beinhaltete die Idee, die Geschichte des Zimmers 237 als Schlüsselmoment zu verwenden. Laut Mazzaras Version hätte „The Woman“ demnach eine von zwei Figuren sein können. Einmal Sarah, die Frau des Overlook Hotel Erbauers Bob T. Watson oder ihre Schwester Eliza, die das Bestreben ihres Schwagers, das großartigste Hotel der Welt zu erbauen, unterstützen will. Nachdem Eliza das Hotel verlassen hatte, überschlugen sich die Ereignisse und Bob ertränkte seine Frau in der Badewanne des besagten Zimmers 237, um danach los zu ziehen, um seinen Sohn zu töten. Damit beginnt das Hotel die Leben derer zu fordern, die sich darum kümmern. Als Eliza in der Annahme zurückkehrt, ihre Familie gesund und munter vorzufinden, erinnert sich merkwürdigerweise niemand mehr an Bob, Sarah und deren Sohn Richard. Verwirrt bleibt sie zurück und mietet sich in Zimmer 237 ein. Als sie später ein Bad nimmt, erhebt sich in der Wanne der Geist ihrer toten Schwester und ertränkt sie ebenfalls.

Wir finden, das wäre ein interessanter Plot gewesen, der es verdient hätte verfilmt zu werden. Da dieser etliche neue Möglichkeiten eines erweiterten Storytellings ermöglicht hätte. So landete dieses Drehbuch aber auch auf dem sinnbildlichen Haufen, vieler nicht verfilmter Drehbücher und Fortsetzungen, die wohl ein gewisses Potential gehabt hätten. Dennoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass das „Shining“ Franchise nicht doch noch eine weitere Verfilmung erfahren könnte. Das Horror Genre boomt wie seit Langem nicht mehr und viele Studios starten gerade Reboots ihrer alten Horror Blockbuster, wie aktuell „Der Unsichtbare“ oder Warner selbst mit „Doctor Sleep“.

Wer würde gerne eine Verfilmung nach Mazzaras Drehbuch sehen? Schreibt es uns in die Kommentare und spinnt die Geschichte rund um das Overlook Hotel gerne weiter.

Quelle: bloddy-disgusting.com
© Bilder: slashfilm.com – Alle Rechte vorbehalten!

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