Mary Shelley – Die Frau, die Frankenstein erschuf: Ab Mai auf DVD und Blu-ray | Prokino

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Wer steckt hinter dem Schauerroman Frankenstein, der 1818 erstmals anonym veröffentlicht wurde? Der Film „Mary Shelley – Die Frau, die Frankenstein erschuf“ gibt die Antwort und zeigt eine junge Frau, die einer der furchterregendsten Figuren der Literaturgeschichte Leben einhauchte und gegen allen Widerstand für ihr Werk kämpfte.

Stell dir vor, Du schreibst einen der eindrucksvollsten Romane, den es bis dahin gegeben hat und keiner glaubt es Dir. In dieser Zwickmühle steckte die junge Autorin Mary Shelley (Elle Fannig). Ein Film erzählt die Geschichte der Frankenstein-Schöpferin und zeigt die Hürden auf, denen die Britin sich gegenübersah. Nach der Kinoauswertung erscheint er am 9. Mai im Handel auf DVD und Blu-ray. Gleichzeitig steht er auch bei den gängigen Streaming-Anbietern als VoD bereit.

Inhalt: Die 16 Jahre alte Mary lebt mit ihrem verschuldeten Philosophen-Vater William (Stephen Dillane) und ihrer Schwester Claire (Bel Powley) in einer kleinen Wohnung. Ihre Mutter starb nur wenige Tage nach ihrer Geburt. Sie war Schriftstellerin und verfasste unter anderem ein feministisches Manifest. Wie sie möchte auch Mary einmal das Schreiben zu ihrem täglich Brot machen.

Mit ihrer Stiefmutter (Joanne) Froggatt) gibt es immer wieder Reibereien. Ein Streit führt dazu, dass Mary nach Schottland geschickt wird. Die eigentliche Strafmaßnahme verändert das Leben des Mädchens. Auf einer Feier begegnet sie dem Dichter Percy Shelley (Douglas Booth) und verliebt sich partout in ihn. Zwischen Mary und Percy liegen fünf Jahre Altersunterschied. Was sie nicht weiß: Der 21-Jährige ist bereits verheiratet und Vater eines Kindes. Doch er hat seine Familie verlassen und will nun mit ihr durchbrennen. Ihre Stiefschwester Claire folgt ihr und auch sie lernt mit Lord Byron einen Schriftsteller kennen, dem der Ruf als Skandalautor vorauseilt. Kurze Zeit später erwartet sie ein Kind von ihm.

Im Mai 1816 treffen sich die beiden Paare in der Villa Diodati am Genfer See und es kommt zu einem Wettbewerb. Jeder erhält die Aufgabe, eine möglichst gruselige Geschichte zu Papier zu bringen. Später sollte sich das als eine der Sternstunden in der Literaturhistorie herausstellen. Ungeachtet dessen traut zur damaligen Zeit keiner einer Frau zu, ein solches Werk schreiben zu können. Auf der anderen Seite erweist sich auch ihre Beziehung zu Percy als kräftezehrend.

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