Michael „Bully“ Herbigs "Ballon" kommt zurück ins Kino | StudioCanal

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30 Jahre ist es her, dass die Mauer, welche Ost- und Westberlin trennte, gefallen ist. Viele Menschen versuchten davor meist vergebens, das sozialistische Land mit seinen Vorgaben und Einschränkungen zu verlassen. Viele starben oder wurden weggesperrt. Nur Wenigen gelang die erfolgreiche Flucht aus dem verhassten Regime. Und genau da setzt der Film von Michael „Bully“ Herbig an. Er brachte im Jahre 2018 den Film “Ballon” auf die deutsche Leinwand, welcher die unglaubliche Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel aus der damaligen DDR mit einem selbst gebauten Ballon aufzeigt.

Zum dreißigjährigen Jubiläum des Mauerfalls kommt der Film jetzt erneut in die Kinos. Und einige werden sich fragen, warum sie sich den Film noch mal auf der großen Leinwand anschauen sollen, obwohl er doch bereits als Blu-ray, 4K UHD Blu-ray oder DVD im heimischen Regal steht.

Den Film an diesem denkwürdigen Tag, dem 4. November, wieder ins Kino zu bringen, ist eine Verneigung vor all den mutigen Menschen, die immer und immer wieder versucht haben, das System zu ändern, auch wenn viele daran persönlich gescheitert sind. Die “Wende” wurde nicht im Wohnzimmer gewonnen, sie ist das Resultat von Vielen, die gemeinsam gegen ein Regime aufbegehrten, auch wenn sie sich und ihre Familien damit in Gefahr brachten. Sie sind aufgestanden und haben sich getraut etwas zu tun, was niemand vor ihnen gewagt hat. Sie haben das System damit Stück für Stück zum Einsturz gebracht. Wir sollten den Film gemeinsam sehen, denn es ist unsere Geschichte.

Ballon Blu-ray Review Szenenbild

Inhalt: Ein Wunsch, den viele Menschen hegten, doch nur für die wenigsten wahr wurde: Endlich weg aus der Deutschen Demokratischen Republik. Die beiden Thüringer Familien Strelzyk und Wetzel wollen es gemeinsam mit ihren jeweils zwei Kindern um jeden Preis versuchen. Zwei Jahre lang haben sie ihren Plan vorbereitet. Im Sommer 1979 soll es geschehen – mit einem Heißluftballon. An ein solches Fluggerät heranzukommen, mag unmöglich sein. Aus diesem Grund bauen Doris Strelzyk (Karoline Schuch), ihr Ehemann Peter (Friedrich Mücke) gemeinsam mit Petra (Alicia von Rittberg) und Günter Wetzel (David Kross) selbst einen Ballon.

Das Vorhaben scheitert unglücklich durch einen Absturz kurz vor der innerdeutschen Grenze. Die Stasi wird umgehend auf den Fluchtversuch aufmerksam und beginnt mit ihren Ermittlungen. Umso mehr sitzt den beiden Familien die Zeit im Nacken, um einen zweiten Ballon zu konstruieren. Ein Wettlauf beginnt, der an den Nerven zehrt.

Wer schon mal etwas mehr über den Film erfahren möchte, der kann dies in unserem Review tun.

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