Neuanfang in Paris mit Hindernissen: Synonymes startet im September | Grandfilm

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Er hat das Leben in seinem Heimatland Israel satt. Den jungen Yoav verschlägt es in die französische Hauptstadt, wo er seine Wurzeln vergessen machen will. Am 5. September kommt der Film „Synonymes“ in die deutschen Kinos.

Das Drama „Synonymes“ kündigt sich bereits mit einigen Vorschusslorbeeren an. Der israelische Regisseur Nadav Lapid erhielt bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen den Goldenen Bären und auch die Auszeichnung mit dem FIPRESCI-Preis wurde ihm zuteil. Gleichzeitig stand das Werk beim Sydney Film Festival 2019 als bester Film zur Wahl. Überhaupt stimmen die Rezensionen in den Tageszeitungen und Fachzeitschriften in einen insgesamt sehr positiven Tenor ein.

Nach der Weltpremiere in Deutschland am 13. Februar dieses Jahres kam „Synonymes“ schon im März in die französischen Kinos. Hierzulande läuft der Film am 5. September an. Der erste Trailer ging gerade online.

Inhalt: Yoav (Tom Mercier) hat seine Heimat Israel satt. Das Land beschreibt er mit Adjektiven wie vulgär, obszön, ignorant, idiotisch, schmutzig, widerlich und noch einer ganzen Reihe weiterer Attribute. Seinen Neubeginn in Paris malte er sich dennoch etwas anders aus. Kurz nach seiner Ankunft kommt er in einer leerstehenden und zugleich bitterkalten Altbauwohnung unter. Als er unter der Dusche steht, werden ihm alle seine Sachen gestohlen. Komplett nackt und ohne jedes Eigentum steht er nun da. Was ihm geblieben ist: Der Traum, seine Vergangenheit vollständig hinter sich zu lassen.

Halb erfroren findet ihn das Nachbarpärchen Caroline (Louise Chevillotte) und Emile (Quentin Dolmaire). Sie helfen ihm sofort, geben ihm etwas zum Anziehen, etwas Geld und ein Handy. Ihnen erzählt er, dass er Israel und seine Zeit beim Militärdienst vergessen will. Ab sofort möchte er kein Hebräisch mehr sprechen. Sein Plan besteht darin, Bürger Frankreichs zu werden. Und so wird seine erste Anschaffung ein Synonyme-Wörterbuch. Er zieht in eine marode Wohnung, sucht sich einen Job und lernt mit aller Macht für den Einbürgerungstest. Was ihn nervt, sind die vorgeschriebenen, ständigen Besuche in der israelischen Botschaft und der Kontakt mit seinen Landsleuten. Leider muss Yoav zudem erkennen, dass es alles andere als einfach ist, alle Brücken hinter sich abzubrechen.

Ab 5. September im Kino.

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