„SCHWARZE MILCH“ – Wenn zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen | Alpenrepublik | 06.03.2020

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Uisenma Borchu, diesen Namen sollte man sich auf jeden Fall merken. Bereits ihr Diplomfilm „Schau mich nicht so an“ feierte einen großen Erfolg und wurde mit Preisen überschüttet.

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Nun drehte die Regisseurin mit „SCHWARZE MILCH“ (OT: Khar Suu) ihren zweiten Film, in dem sie auch eine der Hauptrollen übernahm. Es geht in ihrem Film vor allem um die Suche nach Anerkennung, nach Liebe, die sie durch den Kampf der Kulturen manifestiert. Ausdrucksstarke Bilder, beeindruckende Landschaften, eine ungewöhnliche Geschwisterbeziehung und eine tolle Crew halfen ihr dabei, diese Idee umzusetzen und dem Film „SCHWARZE MILCH“ damit seine eigene Handschrift aufzudrücken. An ihrer Seite sehen wir Josef Bierbichler und den jungen deutschen Schauspieler Franz Rogowski, aber auch Gunsmaa Tsogzol und Terbish Demberel.

Inhalt: In der mongolischen Wüste Gobi lebten einst zwei Schwestern zusammen. Doch das Schicksal schlug zu und sie wurden getrennt. Eine der Schwestern führte ihr Weg nach Deutschland, wo sie aufwuchs und geprägt wurde. Die andere blieb in der Mongolai und führte das traditionelle Leben der Nomaden. Doch die Sehnsucht nacheinander ist geblieben. Und so kommt es Jahre später zu einem Aufeinandertreffen der beiden Schwestern, die in unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen aufgewachsen sind. Ein Treffen, bei dem beide nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Kann die Vertrautheit der Kindertage die Kluft überwinden? Werden sie wieder zueinander finden?

„SCHWARZE MILCH“ feiert auf der 70. Berlinale seine Filmpremiere und wird ab dem 16. Juli 2020 in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Bewertungen: 4.8 / 5. 510

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