Von Affären und Romanen: Zwischen den Zeilen | Alamode Film

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Mit „Zwischen den Zeilen“ kündigt sich eine tragische Komödie für den Juni an. Es geht in die Pariser Verlagswelt, in der es offenbar nur so vor Affären und Midlife-Krisen wimmelt. Ein erster deutschsprachiger Trailer gibt einen Ausblick.

Den Titel „Zwischen den Zeilen“ trug schon einmal ein Film, der aber bereits 1987 erschien, bei dem es um die Suche nach einem Buch und eine daraus entstehende Liebesgeschichte geht. Anhand des Filmnamens dürfte es nur bedingt überraschen, dass auch der am 6. Juni in den Kinos startende Streifen von Regisseur Olivier Assayas einen starken Bezug zur Literatur hat – und eine ordentliche Portion Liebe gibt es auch hier.

Inhalt: Lektor Alain (Guillaume Canet) darf sich berechtigterweise als erfolgreich bezeichnen. Immerhin ist es ihm inzwischen gelungen, einen eigenen Verlag zu leiten, der auch noch in der französischen Hauptstadt niedergelassen ist. So dürfte es gern noch viele Jahre weitergehen, aber leider macht ihm die Digitalisierung einen Strich durch die Rechnung. Die ganze Branche befindet sich in einem Umbruch und damit Alain dabei nicht untergeht, engagiert er die junge Laure (Christa Théret). Sie soll ihm dabei helfen, den Verlag auf modernere Beine zu stellen.

Alain verliert zwar den Blick für die eigentlichen Probleme, doch dafür hat er ein Auge auf die attraktive Laure geworfen. Eine Affäre zwischen den beiden bahnt sich an. Die Stimmung vermiest ihm unterdessen sein langjähriger Autor Léonard Spiegel (Vincent Macaigne). Er verarbeitet in seinen Roman nur zu gern private Affären, doch er stellt sich nicht immer besonders clever an, diese zu verschleiern.

So geht das nicht – das ist zumindest die Meinung von Alain. Seine Frau Selena (Juliette Binoche) sieht das unterdessen komplett anders, als sie das Manuskript liest. Ihr gefällt das Buch umso besser. Vermutlich liegt das aber auch daran, weil sie selbst die Protagonistin ist und eine Affäre mit Léonard pflegt. Dieser wiederum hat selbst eine Ehefrau, die linke politische Beraterin Valérie (Nora Hamzawi), deren Interesse am eigenen Gatten nicht gerade groß ist.

Ab 6. Juni im Kino.

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