Missions – Staffel 2 – Blu-ray Review | Pandastorm Pictures | 17.12.2020

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Am 4. Dezember 2020 kam „Missions – Staffel 2“ auf Blu-ray und DVD in den Handel und wir haben das Review dazu:

Story

In der ersten Staffel von „Missions“ lernte man den vermögenden William Meyer kennen, der mit einer illustren Besatzung an hochkarätigen Wissenschaftlern zum Mars aufbricht. Die europäische Mission erfährt kurz vor dem Ziel, dass die USA schon vor ihnen eingetroffen ist, doch Amerikaner entdecken sie keine. Dafür einen sowjetischen Kosmonauten, der vor einiger Zeit im All verunglückt ist und tot sein sollte. Zum Ende der ersten Staffel, geht es für die meisten heimwärts, so hat es zumindest den Anschein. Unterdessen sind fünf Jahre vergangen, hier setzt nun die zweite Staffel an.

Die zurückgekehrten Crewmitglieder sehen immer öfter Jeanette, welcher der Mars zum Verhängnis wurde. Sie glauben, dass sie noch am Leben ist, denn jeder sieht sie plötzlich vor sich stehen. So reist William Meyer mit der Crew erneut zum Mars, um die anscheinend noch lebende Jeanette zu retten. Allerdings auch mit neuen Crewmitgliedern, wovon einer ein ganz besonderes Geheimnis birgt.

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Eindruck

Die erste Staffel dieser französischen Sci-Fi Serie hat mit sehr gut gefallen. Die Story war abwechslungsreich, gespickt mit recht interessanten Charakteren und auch die Dialoge waren überwiegend ansprechend ausgefallen. Dazu unverbrauchte Darsteller, eben Gesichter, in denen Serienfans nicht alles lesen können. Das Setting ist für eine europäische Serie nicht unbedingt ein Highlight, im Vergleich zu der Konkurrenz aus Hollywood, aber es ist mehr als zweckmäßig und völlig ausreichend, um den Mars-Flair wiederzugeben. Nicht falsch verstehen, hier gibt es schon einige tolle Kulissen, die man bei einer solch kleinen Produktion nicht erwartet hätte. Erfreulich ist zudem, dass bei „Missions“ die Figuren, deren Erlebnisse und Geschichten im Vordergrund steht. Zwar gibt es in der zweiten Staffel etwas mehr Action, aber diese resultiert aus den Geschehnissen und ist nicht als Schauwert konzipiert. Dazu gesellt sich ein atmosphärischer Score, welcher nicht nur passend, sondern hörenswert ist.

Die Darsteller überzeugen großteils, manche erscheinen vom Spiel etwas zurückhaltender. Doch insgesamt stört es wenig. Wie schon in Staffel 1 von „Missions“, entwickeln sich die Figuren weiter. Und das liegt auch an den überraschenden Wendungen, die uns Staffel 2 bereithält. Die ursprünglich geplante Rettungsmission verläuft komplett anders als erwartet. Auch für den Zuschauer.

Die Inszenierung bleibt dem Gerüst von Staffel 1 treu. Hier fand ich im Ansatz, dass es der Serie „LOST“ ähnelt, ohne es frech zu kopieren. Denn „Missions“ bleibt eigenständig mit eigener Identität, nimmt zwar hier und da ein paar Anleihen bekannter wie großer Vorbilder, aber nur, um sie in der eigenen Story quasi neu zu erfinden. Es gibt wieder 10 Folgen mit einer Laufzeit von rund 20 Minuten. Fand ich die erste Staffel fast durchweg spannend, so braucht die zweite etwas Anlauf. Hier hätte man bis zum Start der Mission einiges glätten, oder flotter inszenieren können. Ansonsten gefiel mir das gezeigte sehr gut. Mit innovativen Ideen wird die Geschichte weitererzählt und das Ganze wirklich sehr unterhaltsam. Schon allein weil die Eingangsidee mit der Rettungsmission bei mir ein Bild erzeugte, welche die Serie mal so gar nicht einhält. Diese Grundidee war nur dafür da, mich an der Nase herumzuführen, mir etwas Neues zu präsentieren, davon aber so wenig, dass ich daraus natürlich keine Schlussfolgerung ableiten konnte.

Fazit, wer „Missions Staffel 1“ mochte, der macht hier null falsch und wird Freude daran haben, mit der Crew erneut zum Mars zu starten. Freunde von Actionreichen Sci-Fi Serien sollten vielleicht mal 2 bis 3 Folgen der ersten Staffel testen, damit sie ein Gefühl der Geschichte bekommen. Denn hier wird eine erzählt, die spannende, packende, dramatische, wie auch traurige Momente bietet, daneben aber die Actionkomponente nicht vernachlässigt, die, wie erwähnt, wohl dosiert eingesetzt wird.

Wie es sich für eine Serie gehört, wird die Story konsequent vorangetrieben. Neue Aspekte kommen hinzu, einige Geheimnisse werden gelüftet, neue entstehen. Hier macht „Missions Staffel 2“ alles richtig, bietet reichlich spannende Unterhaltung und schafft es erneut durch alle Folgen, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Eine faszinierende französische Serie, die Lust auf mehr macht, weil sie ihren mutigen Weg höchst eindrucksvoll weitergeht.

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Bild

Das Bild überzeugt ebenfalls weiterhin mit toller Schärfe, ausgewogenen Kontrast und gutem Schwarzwert. So gibt es kaum Anlass zu Kritik. Einzig ein paar CGI-Effekte sind nicht unbedingt auf Höhe der Zeit. Alles in allem ein tolles Bild mit realistischer Farbgebung und einer Vielzahl an Details, daher sehr gut für diese kleine Produktion.

Ton

War die erste Staffel mit DTS-HD MA 5.1 kein Vorzeigebeispiel für eine raumfüllende Abmischung, erwartet uns jetzt nur eine deutsche PCM 2.0 Tonspur. Dennoch kann ich damit gut leben, denn im Vordergrund stehen die Figuren und somit natürlich die Dialoge. Und das meistert die 2.0 Spur bestens, inklusive den Score, der gut in den Raum gestellt wird und für eine gelungene Atmosphäre sorgt.

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Extras

  • Originaltrailer
  • Spezialeffekte: Teil 1
  • Spezialeffekte: Teil 2
  • Spezialeffekte: Teil 3

Testequipment
JVC DLA-X35
SONY KD-77AG9
Panasonic DMP UB704
Marantz AV8801 / MM7055
B&W 7er Serie 5.1

Hier erhältlich:

(Hartmut Haake)
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  • Story 8
  • Bild 7
  • Ton 7
Summary
7.3 Fesselnd