Vikings: Staffel 6.2 – Streaming Review | MGM Television (Exklusiv auf Amazon Prime) | 14.01.2021

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Am 30. Dezember 2020 startete mit „Vikings: Staffel 6.2“ die abschließende Staffel der erfolgreichen Serie beim Streamingsender Amazon Prime und wir haben für alle Interessierten das Review dazu:

„Vikings“ ist die erfolgreichste Serie des History Channel. Ein weltweiter Hit. Aufwendig inszeniert, erzählt es eine freie Interpretation, über das Leben bekannter Wikinger Helden. Ein Fortsetzungs-Spin of ist bereits für Netflix bestätigt. Doch alles, was ein Anfang hat, hat nun auch ein Ende, denn nach einem Jahr Pause, kommt die zweite Hälfte der finalen Staffel auf Amazon Prime. Wir haben die Folgen natürlich für euch getestet, sodass wir euch sagen können, ob die Serie, die ihre besten Zeiten schon seit einer Weile hinter sich hat, wie ein Phoenix aus der Asche steigt, oder ein unwürdiges Ende findet.

Vikings Staffel 6 2 Review Streaming shop kaufen Szenenbild

Story:

Wir verfolgen weiterhin das Leben der Ragnars Söhne, die brachial und voller Gewalt aufeinander getroffen sind und nun wieder getrennte Wege gehen. Auf ihre Art, versucht jeder seinen Frieden zu finden, doch der Weg ist steinig und voller Gewalt und Gefahren. Wer wird leben, wer wird sterben, wer wird würdig in Ragnars Fußstapfen treten?

Eindruck:

Die Halbstaffel besteht aus 10 Folgen zwischen 44 und 50 Minuten und ist durchgängig erzählt und ich muss sagen, ich habe nicht wirklich viel erwartet. Für mich hatte die Serie ihren Höhepunkt mit Season 3 und baute danach ab. Leider konnte mich auch die zweite Hälfte von Season 6 nicht wirklich überzeugen, wobei die erste Folge es trotzdem in sich hatte. Dramatisch, spannend, traurig, rührend, Gänsehaut pur und optisch ein Fest für die Augen. Tja die Folge war aber auch dann der einzig große Höhepunkt der zweiten Hälfte von Season 6. Es dümpelt leider nur noch so vor sich hin und driftet erneut immer wieder ins Mystische ab, teilweise auch recht sinnfrei und langgezogen.

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Gleichzeitig hat die Staffel das Problem, dass fast alle Stars der ersten Stunde nicht mehr mit dabei waren. Okay geht ja auch schlecht, denn wer die Serie kennt, weiß, was ich meine. Aber die zweite Generation kann der ersten Generation immer noch nicht mal annähernd das Wasser reichen, auch wenn sie stets bemüht sind. Man merkt einfach, dass keiner von denen wirklich interessant genug ist, damit der Zuschauer mitfiebern kann. Dabei spielen sie schauspielerisch auch gar nicht schlecht, vor allem Alex Hogh Andersen, spielt seine Rolle als Ivar gewohnt souverän. Auch wenn seine Story in Russland und auch später in England leider recht langsam vor sich hindümpelt. Es gibt zwar immer wieder nette Ansätze, wie z. B. Grönland, oder die Reise nach Amerika, gleichzeitig wirkt alles wie nichts Halbes und nichts Ganzes. An sich hätte man interessante Sachen draus machen können, doch dann nach wenigen Minuten verläuft sich alles wieder, dümpelt vor sich hin und verläuft auch storytechnisch ins Leere.

Optisch bleibt die Serie aber auf hohem Niveau. Die Ausstattung ist toll und auch die Maskenbildner leisten wieder hervorragende Arbeit. Die Schlachten sind blutig, brutal und stellenweise intensiv dargestellt, somit nichts für zarte Zuschauer. Hier merkt man auch, dass richtig Geld in die Hand genommen wurde. Die Anzahl der Schlachten hält sich aber in Grenzen und erreicht auch nie das Level der berühmten Schlacht von Paris.

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Das Ende der Serie passiert dann ohne großen Knall. Es schockt nicht, es lässt aber auch keinen mit dem Wohlbefinden zurück, dass man gerade was Besonderes, abgeschlossen hat. Wie viele Storylines, läuft hier so einiges in Leere und lässt alles ganz ruhig ausklingen. Wobei man immer noch jede Menge Möglichkeiten hätte, die Story weiterzuerzählen, da es an sich auch keinen wirklichen Abschluss der Story gibt. Cliffhanger gibt es aber auch keinen, man könnte sagen, das Ende ist nett, nicht mehr nicht weniger.

Fazit:

Tja das war das Ende der großen Vikingsserie. Es war in der Summe ganz nett, aber auch nicht mehr und nicht weniger. Einer Serie, die eher zum nebenher berieseln reicht, aber nicht zum Mitfiebern, wobei die Ausstattung wirklich hervorragend bleibt. Schon irgendwie schade, dass eine so große Serie nun eher sang- und klanglos beendet wurde, ohne große Ideen.

Hier erhältlich:

(Pierre Schulte)

© Bilder und Trailer: MGM Television / Amazon Prime – Alle Rechte vorbehalten!

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