Der Nebel senkt sich erneut über die Leinwand, und dieses Mal führt uns der Weg tiefer in die menschliche Psyche als je zuvor. Mit „Return to Silent Hill“ startet ab diesem Donnerstag, dem 5. Februar, die lang erwartete Adaption des wohl beliebtesten Teils der Videospielreihe in den Kinos. Regisseur Christophe Gans kehrt zu dem Franchise zurück, das er 2006 visuell gewaltig prägte, und verspricht ein Horror-Erlebnis, das alte Fans und neue Zuschauer gleichermaßen das Fürchten lehrt.
Christophe Gans, der bereits mit dem ersten „Silent Hill“-Film für eine der bis heute angesehensten Videospielverfilmungen sorgte, wagt sich nun an den „Heiligen Gral“ der Fan-Gemeinde: Die Geschichte von James Sunderland, die auf dem legendären Spiel „Silent Hill 2“ basiert. Anders als bei vielen modernen Horrorfilmen setzt Gans hier nicht nur auf bloße Schockeffekte, sondern auf eine dichte, melancholische Atmosphäre, die stark vom Mythos des Orpheus inspiriert ist. Ein besonderes Highlight für Kenner der Vorlage ist die Rückkehr des Komponisten Akira Yamaoka, dessen ikonische Klänge die beklemmende Stimmung der Geisterstadt erst perfekt machen. In der Hauptrolle muss sich Jeremy Irvine dem psychologischen Terror stellen, während Hannah Emily Anderson die mysteriöse Schlüsselfigur verkörpert, die ihn in den Wahnsinn treibt.
Inhalt: Das Leben von James Sunderland (Jeremy Irvine) ist seit dem Tod seiner geliebten Frau Mary (Hannah Emily Anderson) nur noch ein Scherbenhaufen. Er ist gebrochen und innerlich leer, bis ihn ein Brief erreicht, der alles verändert. Der Absender ist niemand Geringeres als Mary selbst, die ihn bittet, an ihren „besonderen Ort“ zurückzukehren: nach Silent Hill. Getrieben von einer verzweifelten Hoffnung und dem Unverständnis über die Nachricht einer Toten, macht sich James auf den Weg in die nebelverhangene Kleinstadt.
Doch der Ort, den er vorfindet, hat nichts mehr mit seinen Erinnerungen gemein. Silent Hill ist von einer dunklen Macht besessen und von grotesken Kreaturen bevölkert. Auf seiner Suche nach Antworten begegnet James (Jeremy Irvine) nicht nur furchterregenden Gestalten wie dem ikonischen „Red Pyramid“ (Robert Strange), sondern auch mysteriösen Bewohnern wie der kleinen Laura (Evie Templeton), die mehr zu wissen scheinen, als sie preisgeben. Je tiefer James in die Dunkelheit der Stadt vordringt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Wahn. Er muss erkennen, dass die Monster, die ihn jagen, vielleicht nur Spiegelbilder seiner eigenen verdrängten Schuld sind.
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