Ein legendäres Monster, eine düstere Metropole der 1930er-Jahre und eine neu erschaffene Gefährtin, die alles auf den Kopf stellt: Mit „The Bride! – Es lebe die Braut“ startet an diesem Donnerstag eine der visuell und inhaltlich spannendsten Neuinterpretationen des Jahres in den Kinos. Regisseurin Maggie Gyllenhaal erweckt den ikonischen Gothic-Horror mit einem absoluten Star-Aufgebot zu völlig neuem Leben. Wir verraten euch, warum dieser bildgewaltige Mix aus Drama, Romanze und Horror-Musical eine elektrisierende Erfahrung für die große Leinwand ist.
Nach ihrem gefeierten Regiedebüt „Frau im Dunkeln“ wagt sich Maggie Gyllenhaal nun an Mary Shelleys unsterblichen Mythos – genauer gesagt an den Filmklassiker „Frankensteins Braut“. Dabei belässt sie es nicht bei einem simplen Remake, sondern verlegt die Handlung in das Chicago der Dreißigerjahre und drückt der Geschichte ihren ganz eigenen, stilvollen Stempel auf. Für die Hauptrollen konnte sie ein beeindruckendes Ensemble versammeln. Christian Bale, der für seine extremen Verwandlungen bekannt ist, schlüpft in die Rolle des vernarbten, aber tief verletzlichen Monsters. Ihm gegenüber steht Jessie Buckley, die als Titelfigur eine faszinierende Mischung aus kindlicher Neugier und unberechenbarer Kraft auf die Leinwand bringt. Ergänzt wird der hochkarätige Cast durch Hollywood-Größen wie Penélope Cruz, Peter Sarsgaard und Annette Bening. Der Film besticht nicht nur durch sein exzentrisches Kostüm- und Set-Design, sondern auch durch einen genreübergreifenden Ansatz, der die Tragik des Ausgestoßenseins mit musikalischen Einlagen und gesellschaftlicher Rebellion verbindet.
Inhalt: Das Chicago der 1930er-Jahre ist eine Stadt voller Gegensätze, als der einsame Frankenstein (Christian Bale) dort eintrifft. Gezeichnet von seiner Isolation und der Sehnsucht nach Gesellschaft, sucht er verzweifelt die Hilfe der fortschrittlichen und unkonventionellen Ärztin Dr. Euphronius (Annette Bening). Sein Plan ist ehrgeizig wie makaber: Er bittet die Wissenschaftlerin, ihm eine Gefährtin zu erschaffen, um seinem endlosen Alleinsein endlich ein Ende zu bereiten.
Gemeinsam fassen sie den Entschluss, eine kürzlich ermordete junge Frau wieder zum Leben zu erwecken. Das riskante Experiment gelingt, und „die Braut“ (Jessie Buckley) ist geboren. Doch die neu erschaffene Frau entspricht so gar nicht den Erwartungen ihrer Schöpfer. Sie entwickelt rasant einen eigenen, sturen Willen und entfacht eine unvorhergesehene Romanze, die selbst das Monster aus der Bahn wirft. Ihre bloße Existenz und ihr unbändiger Drang nach Freiheit rufen nicht nur die örtliche Polizei auf den Plan, sondern zünden regelrecht den Funken für eine radikale soziale Bewegung, die die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt. Auch die undurchsichtige Myrna (Penélope Cruz) und ein hartnäckiger Ermittler (Peter Sarsgaard) werden in das zunehmende Chaos hineingezogen, welches das Leben der beiden Unverstandenen für immer verändert.
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