„EFFIGIE – Das Gift und die Stadt“ gibt es jetzt im Kino zu sehen | GeekFrog Media | 21.01.2022

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„EFFIGIE – Das Gift und die Stadt“ ist die Geschichte von Gesche Gottfried, der ersten Serienmörderin, welche fürs Kino inszeniert wurde. Am 20. Januar 2022 ist der Film in den Kinos gestartet.

EFFIGIE – Das Gift und die Stadt Film 2022 Kino Plakat
Jetzt im Kino

Gesche Gottfried ist eine der ersten deutschen Serienmörderinnen aus Deutschland, die mit Hilfe von Arsenik 15 Menschen frühzeitig unter die Erde brachte. Darunter ihre Eltern, ihr Bruder, mehrere Ehemänner sowie ihre eigenen Kinder und Freundinnen. In Bremen war sie indes bekannt als der „Engel von Bremen“ da sie sich mitfühlend und aufopfernd um ihre Mitmenschen kümmerte, die das Schicksal immer viel zu früh aus ihrem Leben riss. Nun, dass der Engel wohl eher in die Kategorie Todesengel fiel, blieb zu lange unentdeckt, sodass immer mehr Menschen ihr Leben lassen mussten. Warum sie dies tat, ist bis heute ungeklärt, sie selbst wusste es nicht. Nach heutigem Wissenstand geht man davon aus, dass sie mit dem ersten Mord an ihrem Ehemann vertuschen wollte, dass sie selbst eine Affäre hatte. Doch leider bedachte sie dabei nicht, dass sie das finanziell ruinieren würde. Mit der Last der Eltern und Kindern auf ihren Schultern, die sie verpflegen musste, brachte sie auch diese unter die Erde. Aber auch der Gedanke der Sucht zu morden und das Gefühl der Überlegenheit gegenüber ihren Opfern habend, steht im Raum.

Mehrfach wurde die Geschichte bereits aufgegriffen, sowohl in Theaterstücken, Filmen, Hörspielen, einer Oper und sogar in einem Comic. Jetzt hat sich Regisseur Udo Flohr der Geschichte angenommen und bringt diese in seinem Debütfilm „EFFIGIE – Das Gift und die Stadt“ in die deutschen Kinos. Als Cast konnte er unter anderem Suzan Anbeh („Mann tut was Mann kann“), Elisa Thiemann („Morden im Norden“), Christoph Gottschalch („Kahlschlag“), Uwe Bohm („Tschick“) und Roland Jankowsky („Die wilden Hühner und die Liebe“) verpflichten. Am 20. Januar 2022 ist der Film in den Kinos gestartet.

Inhalt

Cato Böhmer beginnt im Jahre 1828 ihre Arbeit als Gerichtsschreiberin beim Untersuchungsrichter Senator Droste. Eigentlich möchte sie gern Juristin werden, doch zu dieser Zeit ist es Frauen in Deutschland noch nicht gestattet zu studieren. So muss sie sich anhören lassen, dass sie doch lieber etwas sticken sollte, anstelle sich mit solch einer Arbeit zu befassen. Währenddessen werden in Lebensmitteln Spuren von Gift in der Stadt gefunden. Glaubt der Chef des Kriminalgerichts vorerst noch an einen Zufall, so häufen sich schnell die Todesfälle in der Pelzerstraße und die attraktive und als Wohltäterin geschätzte Witwe Gesche Gottfried rückt in den Focus der Ermittlungen. So soll sie ihre Eltern, ihre drei kleinen Kinder, ihren Zwillingsbruder, ihre Ehemänner, Freunde und auch Nachbarn vergiftet haben. Aber auch auf politischer Ebene rumpelt es hinter den Rathaustüren, sodass Cato es gerade so gelingt, eine Intrige gegen ihren Chef zu vereiteln. Außerdem wird sie die Person sein, die Gesche Gottfried zu einem Geständnis bringt.

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