Skandinavisches Drama Weißer, weißer Tag erreicht Deutschland im Februar | Arsenal Filmverleih

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Jeder Mensch verarbeitet den Tod eines wichtigen Menschen anders. Im Film „Weißer, weißer Tag“ hat der Protagonist große Schwierigkeiten, den Verlust seiner geliebten Ehefrau zu akzeptieren. Das führt gar so weit, dass er seine Familie gefährdet.

Der isländische Film „Weißer, weißer Tag“ erschien in seinem Heimatland schon im September des vergangenen Jahres unter dem Titel „Hvítur, Hvítur Dagur“. Seine Weltpremiere durfte er im Mai 2019 während der Filmfestspiele von Cannes feiern und wurde später auf weiteren Festivals gezeigt. Die bisherigen Rezensionen fallen sehr positiv aus.

Besonderes Lob erhält Drehbuchautor und Regisseur Hlynur Pálmason für seine erzählerische Reduktion und die fesselnde emotionale Geschichte. Am 13. Februar kommt das Drama in die deutschen Lichtspielhäuser. Die Wartezeit bis dahin verkürzt ein erster Trailer. Der Filmtitel beruht im Übrigen auf einer isländischen Redewendung. Sie besagt, dass sich an bestimmten „weißen Tagen“ mit den Toten kommunizieren lässt.   

Inhalt: Ingimundur (Ingvar Eggert Sigurosson) lebt in einer abgelegenen Kleinstadt in Island. Eigentlich arbeitet er als Polizist, doch er wurde vorübergehend vom Dienst freigestellt. Seit nunmehr zwei Jahren ist er verwitwet. Seine Frau (Sara Dögg Asgeirsdottir) starb durch einen Autounfall – ein Schicksal, das er bislang nicht überwunden hat.

Am liebsten verbringt er seine Zeit mit seiner Enkelin. Und die wiederum verfolgt gespannt, wie ihr Opa ein neues Domizil in einem abgelegenen Gehöft einrichtet. Eines Tages findet Ingimundur in den Sachen seiner verstorbenen Frau einen Hinweis, der ihn zur Annahme bringt, dass sie ihn womöglich betrogen hat. Dieser Gedanke entspinnt sich in seinem Kopf weiter und bald verdächtigt er seinen Nachbarn Olgeir (Himir Snaer Guonason), dass er der Liebhaber war. Der Witwer durchlebt eine Mischung aus Emotionen wie Wut, Angst, dem Verlustschmerz und dem Streben nach Rache. Daraus entwickelt sich mehr und mehr ein Wahn, mit dem Ingimundur sich selbst, aber auch seine Familie gefährdet.

Ab 13. Februar im Kino.

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