Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition - PS4 Review | Owlcat Games | 22.09.2020

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Am 02. Juli 2020 kam für die PS4 Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition in den Handel und hier gibt es das Review dazu.

„Pathfinder“ ist ursprünglich ein Pen & Paper Rollenspiel, welches auf dem „Dungeons & Dragons“ Regelwerk beruht. Ende September 2018 wurde das Spiel, finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne, von Owlcat Games digital umgesetzt. Als Autor wurde Chris Avellone ans Bord geholt, der bereits an Titeln wie „Planescape: Torment“, „KotOR II“, „Neverwinter Nights 2“ und“ Pillars of Eternity“ mitgearbeitet hat.

Mit der „Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition“, die sämtliche bisher veröffentlichten Erweiterungen beinhaltet, wagen Owlcat Games und Deep Silver nun auch den Sprung in die Konsolenwelt. Ob das gelungen ist und sich Pathfinder auch mit dem Controller gut spielen lässt?

Wenn „Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition“ eins ist, dann ist es umfangreich. Das macht einem bereits zu Anfang der üppige Charaktereditor klar, in dem man mit Leichtigkeit seine erste Spielstunde verbringen kann. Unser Avatar soll ja schließlich auch gut aussehen, da wollen dann natürlich Details wie Rasse, Körperbau, Gesicht, Frisur, Bart, Ausrüstung und Co. wohl überlegt sein. Wem das alles zu lange dauert, der kann an dieser Stelle auch auf ein Repertoire von vorgefertigten Charakteren zurückgreifen.

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Direkt nach der Charaktererstellung beginnt mit dem „Weg zum Ruhm“, die eigentliche Geschichte des Spiels. Wir befinden uns, gemeinsam mit einer Gruppe von Abenteurern, im Anwesen des Schwertfürsten Jamandi Aldori. Dieser bittet uns in die Raublande aufzubrechen, um dort den Anführer einer örtlichen Banditenbande, den so genannten Hirschkönig, dingfest zu machen. Soweit so gut, doch bevor wir am nächsten Morgen aufbrechen können, wird das Herrenhaus nachts von Assassinen angegriffen. Die Jagd nach dem Hirschkönig verläuft daraufhin ein wenig anders als geplant… 

Nachdem wir das Herrenhaus verlassen haben, können wir die gestohlenen Länder völlig frei erkunden. Hier warten natürlich haufenweise Quests und Nebenquests auf uns. Kommt es zum Kampf, kann dieser auf Knopfdruck in pausierbarer Echtzeit oder komplett rundenbasiert geführt werden. Baldur’s Gate Veteranen werden an dieser Stelle vermutlich den Echtzeitkampf mit Pausenoption vorziehen. Wer es etwas entspannter angehen möchte, wählt den rundenbasierten Kampf. Dieser erinnert noch dazu mehr an die Tabletop-Vorlage. Aber egal, welche Option man an dieser Stelle wählt, alles basiert auf virtuellen Würfelwürfen.

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Der orchestrale Soundtrack von „Pfadfinder: Kingmaker“ stammt von dem israelisch-amerikanischen Komponisten Inon Zur und ist wirklich hervorragend gelungen. Egal ob wir die märchenhafte Spielwelt erkunden oder kämpfen, alles wird stimmungsvoll musikalisch untermalt und trägt zur Fantasy-Atmosphäre bei.

Im weiteren Spielverlauf erhalten wir unser eigenes kleines Königreich, welches wir selbstständig verwalten müssen. Aufgrund der Spieltiefe hätte man aus diesem Part fast ein eigenständiges Spiel machen können. Überhaupt ist Pathfinder: Kingmaker sehr zeitaufwendig und somit eher nichts für Gelegenheitsspieler.

Die Definitive Edition enthält die folgenden Erweiterungen:

  • Pathfinder: Kingmaker – The Wildcards
  • Pathfinder: Kingmaker – ’Varnhold’s Lot
  • Pathfinder: Kingmaker – Beneath The Stolen Lands
  • Pathfinder: Kingmaker – Bloody Mess
  • Pathfinder: Kingmaker – Arcane Unleashed
  • Pathfinder: Kingmaker – Royal Ascension
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Fazit:

„Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition“ ist ein großartiges, Tabletop-inspiriertes Old-School-Rollenspiel und wird besonders Genreliebhabern sehr gefallen. Die Konsolenumsetzung der Pen & Paper-Vorlage ist gut gelungen, enthält alle bisher erschienenen Erweiterungen und kann damit locker 100 Spielstunden unterhalten. Die Steuerung per Controller ist effektiv und durchdacht, sodass auch die umfangreichen Menüs gut verwaltet werden können. Wer umfangreiche Spiele wie Baldurs Gate, Pillars of Eternity oder Divinity mag kann bedenkenlos zugreifen. 

Pro:

  • riesiger Spielumfang
  • rundentaktisches Kampfsystem
  • toller Soundtrack
  • übersichtliche Menüführung
  • Schriftgröße einstellbar

Contra:

  • lange Ladezeiten
  • Performance nicht durchgehend flüssig
  • stellenweise Übersetzungsfehler

(Björn Cuber)

©Bilder Owlcat Games/Koch Media – Alle Rechte vorbehalten!

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