Geboren in Queens – Blu-ray Review | DigiDreams | 15.04.2020

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Geboren in Queens 1991 Film Kritik Review News Kaufen ShopStory:

Im New Yorker Stadtteil Queens sind die fünf Freunde Dennis, Eliot, Vinny, Al und Ray groß geworden. Gemeinsam verbrachten sie eine schöne Jugend, erlebten aufregende Geschichten und genossen ihre Zeit. Jahre später steht die Hochzeit von Patricia und Ray an, ein schöner Grund, die restlichen Freunde endlich einmal wiederzusehen. Nicht nur wegen des Junggesellenabschieds und der bevorstehenden Hochzeit. Natürlich ist man neugierig, wie es den anderen ergangen ist. Bei aller anfänglichen Begeisterung stellt man schnell fest, dass sich das Leben der Freunde nicht so entwickelt hat, wie man es sich gewünscht hat. Neben guten Momenten bescherte das Leben auch viele Enttäuschungen und geplatzte Träume.

Eindruck:

Der von Steve Rash inszenierte Film „Geboren in Queens“ aus dem Jahre 1991, bewegt sich im Genre zwischen Komödie und Drama. Der Fokus liegt natürlich auf den fünf Freunden und was aus ihnen geworden ist. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Freunde gerät das Wiedersehen auch zu einem neuen Kennenlernen. Der Zuschauer wird dadurch Zeuge über ihr bisheriges Leben, lernt die Freunde nicht nur besser kennen, sondern wird auch neugierig gemacht, was sie aktuell bewegt. Die Story zeigt uns die Situation jedes Einzelnen, die Entscheidungen, die er getroffen hat und dessen Auswirkungen. Die erneute Zusammenkunft gestaltet sich zuerst recht oberflächlich, jeder versucht zu vermitteln, dass es ihm gut geht. Doch langsam bröckelt die Fassade und offenbart, dass ihr Leben doch nicht so erfüllt ist, wie sie es gern hätten.

Geboren in Queens 1991 Film Kritik Review News Kaufen ShopDer Cast ist mit Kevin Bacon (Dennis), John Malkovich (Eliot), Jo Mantegna (Al), Ken Olin (Ray) und Tony Spiridakis (Vinny) recht gut und prominent besetzt. Daneben ist „Geboren in Queens“ mit Jamie Lee Curtis, Linda Fiorentino, Chloe Webb oder Tom Waits auch in den Nebenrollen recht eindrucksvoll angefüllt worden. Sie alle geben der Story ein passendes Gesicht und vermitteln ihren Charakteren eine glaubwürdige Performance.

„Geboren in Queens“ entspricht vom Look und Setting der Zeit, angefangen bei der Mode bis hin zur eingespielten Musik. Die Inszenierung von Steve Rash ist recht undramatisch, keine wilden Wortwechsel oder spektakuläre Szenen versuchen, die Geschichte künstlich aufzuwerten. Wie schon angesprochen stehen die Freunde im Mittelpunkt des Geschehens. Behutsam werden diese eingeführt und dem Zuschauer zugänglich gemacht, natürlich bietet jeder so seine Eigenarten und daraus entstehen teils kuriose Situationen. Dennoch wirkt alles geerdet, ehrlich und macht die Figuren sympathisch.

Fazit:

„Geboren in Queens“ könnte man als Coming of Age Film vor der Midlife Crises ansiedeln. Die charmante Inszenierung der Story ist nachvollziehbar, gespickt mit den locker aufspielenden Darstellern, verzeiht man dem Film die eine oder andere belanglose Szene. Steve Rash gelingt es überwiegend, den Zuschauer mit der Story zu faszinieren, bietet abwechslungsreiche Themen und lässt uns mit den Figuren mitfühlen. „Geboren in Queens“ ist sicherlich kein „The Breakfast Club“ für Erwachsene, dafür ist er doch stellenweise doch zu ideenlos. Eine etwas mutigere Herangehensweise hätte dem Film durchaus gut getan, ihm den einen oder anderen Höhepunkt beschert. So bleibt die Story häufig zu bodenständig, selten bricht ein Charakter aus seiner Rolle aus und schafft es den Zuschauer zu überraschen.

Geboren in Queens 1991 Film Kritik Review News Kaufen Shop„Geboren in Queens“ ist eine solide Studie der Mittdreißiger, spiegelt deren Unzufriedenheit und Bemühungen ihr Leben zu ändern, unauffällig wider. Dank der soliden Inszenierung, dazu ein spielfreudiges Ensemble und einer Geschichte, die das menschliche hervorhebt. Bietet dieses Comedy-Drama unterhaltsame Minuten und erwärmt oftmals das Herz des Zuschauers. Ein sehenswerter Film, der völlig zu Unrecht wenig Beachtung fand.

Zu dem kommenden Mediabook von Geboren in Queens, kann ich über dessen Qualität und Umfang leider nichts beitragen. Mir lag lediglich nur die Blu-ray des Filmes zur Verfügung.

Bild:

Nicht nur anfänglich sondern fast durchweg, sind viele Szenen mit einer violetten und teils bläulich wirkender Farbgebung versehen. Die Schärfe ist akzeptabel, ein guter Schwarzwert und solider Kontrast vermitteln ein eher mittelmäßiges Bild. Ein teils unruhiger Bildstand fällt gelegentlich ins Auge, jedoch nie so schlimm, dass es schon nervt. Dazu trüben ein paar Verschmutzungen und wenig Details in dunklen Szenen den Gesamteindruck. Farblich leider kein akkurates Bild, das viele gute Momente bietet, aber auch den Anfangs angesprochenen Makel mit sich bringt, insgesamt nicht immer sonderlich stimmig, was man hier zu sehen bekommt. Positiv möchte ich anmerken, dass hier nichts künstlich verschlimmbessert wurde, das Bild ehrlich wirkt, auch wenn es nur knapp über DVD Niveau angesiedelt ist.

Ton:

Es gibt zwar erfreulicherweise eine 5.1 Tonspur, diese bietet aber fast null Mehrwert. Dennoch störte es mich nicht, es entspricht dem Flair des Filmes, dass die Abmischung ebenfalls eher unspektakulär und dezent ausgefallen ist.  Ganz selten erspäht man von den eingespielten Musikstücken oder dem Score, etwas aus den Rears. Somit eine frontlastige, recht dynamische Tonspur mit überraschend intensiver Basswiedergabe, ohne dass es zu aggressiv wirkt.

Geboren in Queens 1991 Film Kritik Review News Kaufen ShopExtras:

  • Kinotrailer
  • Home-Video Trailer
  • Bildergalerie
  • Artwork-Galerie
  • Presse
  • Aushangfotos
  • Soundtrack-Galerie
  • Pressefotos

Testequipment:

JVC DLA-X35
Panasonic DMP UB704
Marantz AV8801 / MM7055
B&W 7er Serie 5.1

 

(Hartmut Haake)

©Bilder DigiDreams – Alle Rechte vorbehalten!

 

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