Curse of the Nun | DVD Review | Tiberius Film

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curse-of-the-nun_dvd-review-coverStory

Auf dem Bett sitzend mit einem Ouija Brett vor sich wird man Zeuge, wie ein junger Mann eine Geisterbeschwörung vollzieht. Als diese plötzlich Realität wird und er unter das Bett gezogen wird.

Nun lernen wir die junge Anna, ihre Tochter Claire sowie ihren Freund Michael kennen. Sie planen den Umzug in ihr eigenen neuen Hauses und damit weg von Donna´s Unterkunft, der Tante von Michael. Während Michael noch etwas mit Claire geplant hat, soll Anna sich auf den bevorstehenden Umzug vorbereiten. Sie checkt noch die Zimmer durch, als plötzlich in der Küche Geschirr aus dem Schrank fällt. Inzwischen ist Michaels Tante erschienen und inspiziert die Wohnung auf Mängel. Es klingt laut über dem Zimmer der Küche und Anna denkt, es hat mit Donna zu tun, doch diese steht plötzlich neben ihr in der Küche. Man geht von defekten Rohren aus, die für die Geräusche verantwortlich sind, Donna bestellt den Handwerker KK!

curse-of-the-nun_dvd-review-SzenenbildIm Schlafzimmer entdeckt Anna an der Wand das Wort “Stay”, etwas irritiert, legt sie sich kurz darauf ins Bett. Unter diesem erscheint eine Hand, die langsam sich der von Anna nähert. Panisch springt sie auf, erkennt eine düstere, unheimliche Nonne, die nach ihr greift. Sie flieht Richtung Eingangstür, diese lässt sich nicht mehr öffnen, genauso wenig wie die Fenster. Ein Anruf ihres Ex, den sie nutzt, ihn um Hilfe zu bitten, lehnt Lex aber sofort ab. Plötzlich öffnet der Handwerker KK die Tür, Anna eilt zu ihm, kann das Haus aber nicht verlassen, die Tür schließt sich und KK schafft es so eben rein. Jetzt erkennt man, das KK der junge Mann Anfangs auf dem Bett war, er erzählt Anna, das er von der Nonne weiß, die Catherine heißt. Gemeinsam nutzen sie das Ouija Brett, um herauszufinden was sie von Anna will. Die Nachricht heißt, Anna soll bleiben, davon ist sie wenig begeistert und bekommt gleich den Zorn der Nonne zu spüren. Es gelingt ihr mit KK leicht verletzt aus dem Haus zu entkommen.

curse-of-the-nun_dvd-review-SzenenbildDrei Monate später scheint im neuen Haus alles harmonisch zu verlaufen, es wirkt friedlich. Auch an den Vorgang mit der Nonne erinnert sich Anna nicht mehr. Doch nach und nach wirkt Anna verwirrter, hat sie ihre Tabletten genommen, warum ist ein Pentagramm in der Handtasche, warum taucht ihr Ex Mann immer wieder auf…?

Auch das seltsame Verhalten ihres Freundes Michael verschärft nur ihren Zustand, sie bekommt Visionen und das Ganze mündet darin, dass sie schlagartig wieder in dem Haus von Donna ist, auch KK ist da…

Eindruck

Anna (Lacy Hartselle) und KK (Brad Belemjian) agieren sehr solide in diesem Horror Film, in der auch die Nonne ein paar gute Momente hat. Aaron Mirtes hat mit den Low Budget Mitteln, einiges herausgeholt und kann in diesem kurzweiligen Film, mit rund 77 Minuten Laufzeit durchaus unterhalten. Allerdings sollte man hier nicht eine teure Hollywood-Produktion als Maßstab nehmen, damit tut man sich keinen Gefallen. Wer von dieser Art Film und dem Thema nicht genug bekommt, der kann ein Auge riskieren. Ein paar nette Jump Scares und Twists bereichern den Film wenn man seine Herkunft nicht leugnet. Denn im Vergleich zu den angesprochenen Big Budget Hollywood Vertretern, hat er natürlich Luft nach oben. Somit ein Film, für Liebhaber des Genres, die davon nicht genug bekommen und auch mal mit Weniger leben können.

Bild

curse-of-the-nun_dvd-review-SzenenbildMit teils kräftiger Farbgebung, wechselt das Bild (in 2,35:1 Format zu sehen) auch mal mit weniger intensiven Farben ab. Ein unruhiger Bildstand und überstrahlen ist gelegentlich zu erkennen, wie bei der Szene von Anna und KK mit dem Ouija Brett, hier am Fenster zu sehen. Die Schärfe ist passabel, hin und wieder wirkt das Bild recht plastisch. Der Kontrast und der Schwarzwert sind gehobenes Mittelmaß, leider gehen in richtig dunklen Bildern ein paar Details verloren.

Ton

Ist in Dolby Digital und DTS 5.1 vorhanden. Er bietet gute Sprachverständlichkeit und die unheimliche Geräuschkulisse verteilt sich recht ordentlich auf alle Speaker. Einiges wirkt aber auch recht Frontlastig, aber zum Finale hin wird es dann wieder stimmiger und auch der Sub meldet sich dazu.

Extras

Diverse Trailer

Testequipment

JVC DLA-X35
Panasonic DMP UB704
Marantz AV8801 / MM7055
B&W 7er Serie 5.1

(Hartmut Haake)

© Bilder und Cover Tiberius Film – Alle Rechte vorbehalten

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