Jesus-Double, Werbeikone und Mordverdächtiger: Holy Spirit | Filmperlen

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Ein junger Mann vom Lande avanciert unverhofft zum Werbegesicht einer Whiskey-Marke. Er erntet Ruhm und findet sich plötzlich als Beschuldigter in einem Mordfall wieder. Davon erzählt die als Crowdfunding-Projekt finanzierte Satire “Holy Spirit”.

Am 19. Dezember erreicht die deutschen Kinos ein Independent-Film, der aus zwei verschiedenen Töpfen finanziert wurde. Zum einen sammelten die Macher via Crowdfunding Gelder ein und zum anderen beteiligte sich an dem Projekt mit „Don’t Tell Mama e.V.“ – ein gemeinnütziger Verein, der junge Kunst fördert.

Die Unterstützung hat sich ganz offensichtlich schon jetzt gelohnt, denn „Holy Spirit“ wurde auf einer Vielzahl an Filmfestivals gezeigt. Diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Dabei ließen sich einige Auszeichnungen verbuchen und das Feedback fiel überall stets ausgesprochen positiv aus. Von Berlin, Barcelona und London bis nach Venezuela, Uruguay und sogar nach New York hat es der Streifen geschafft. Höchste Zeit also, dass er in seinem Ursprungsland auf der Leinwand debütiert. Wenngleich bis zum Dezember noch ein paar Wochen vergehen werden – einen ersten Trailer zu der Geschichte, die sich zwischen Satire, Thriller und Erotik bewegt, gibt es schon einmal vorab.

Inhalt: Harry Sandmann ist der Chef einer Webeagentur aus München und steht unter Zugzwang. Für eine Whiskey-Marke aus Bayern braucht er dringend eine geniale Idee, um ihr zu einer gelungenen Markteinführung zu verhelfen. Dieser zündende Einfall kommt ihm plötzlich, als er in einem niederbayerischen Dorf unterwegs ist und einen Schreiner sucht. In der Werkstatt fällt ihm dessen Sohn Gustl auf, der ihn unweigerlich an Jesus erinnert.

Und schon steht der Plan: Der Whiskey wird auf den Namen „Holy Spirit“ getauft und Gustl das dazugehörige Werbegesicht. In witzigen TV-Spots soll sich der Heiland zu seiner Liebe für das Getränk bekennen. Gesagt, getan – und schnell feiert auch Gustl seinen Aufstieg zum populären Medienstar. Mitten in diese Phase des Triumphs sieht sich „Jesus“ mit einem Mordverdacht konfrontiert. In einem schmutzigen Netz aus Lügen und Verrat wird die Luft allmählich dünn – und der Kreis der wahren Freunde immer überschaubarer. Ist er tatsächlich der Schuldige oder das Opfer einer Intrige?

Ab 19. Dezember im Kino.

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