„Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ – Tarantinos Racheepos in der ultimativen Komplettfassung | Studiocanal | Arthaus

Kill Bill The Whole Bloody Affair Film 2026

Vier Stunden geballte Action, literweise Kunstblut und ein ikonischer gelber Trainingsanzug: Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ kommt an diesem Donnerstag Quentin Tarantinos Meisterwerk endlich so in die deutschen Kinos, wie es ursprünglich vom Kultregisseur erdacht wurde. Wir verraten euch, warum sich das Sitzenbleiben für dieses monumentale Racheepos in der ungeschnittenen Zusammenfassung mehr als lohnt.

Ursprünglich aus kommerziellen Gründen vom Studio in zwei separate Filme aufgeteilt, schließt sich nun der Kreis. Regisseur Quentin Tarantino präsentiert sein blutiges Opus Magnum endlich als durchgehendes, über vierstündiges Kinoerlebnis. Die Komplettfassung bietet dabei nicht nur den nahtlosen Übergang zwischen den beiden bekannten Hälften, sondern auch einige langersehnte Besonderheiten: So erstrahlt das legendäre Gemetzel im „Haus der Blauen Blätter“ nun vollständig in Farbe, und die ohnehin schon brutale Anime-Sequenz über die Vorgeschichte der Yakuza-Chefin O-Ren Ishii (Lucy Liu) wurde um einige blutige Szenen erweitert. Im Zentrum des Geschehens steht natürlich die Braut (Uma Thurman) in ihrer absoluten Paraderolle, die sich als eiskalte Rachegöttin durch ein hochkarätiges Ensemble aus Weggefährten wie Bill (David Carradine), Elle Driver (Daryl Hannah) und Budd (Michael Madsen) schnetzelt. Ein absoluter Pflichttermin für alle Cineasten.

Inhalt: Alles beginnt mit einem unfassbaren Blutbad: Am Tag ihrer Hochzeit in einer kleinen texanischen Kapelle wird eine ehemalige Profikillerin, die nur als die Braut bekannt ist, von ihrem früheren Mentor und Liebhaber Bill sowie dem restlichen Attentatskommando brutal niedergestreckt. Obwohl sie eine Kugel in den Kopf bekommt, überlebt sie das Massaker knapp und erwacht vier Jahre später aus dem Koma. Von diesem Moment an kennt sie nur noch ein einziges Ziel: gnadenlose Rache an allen, die ihr dieses Leid angetan und ihr ungeborenes Kind geraubt haben.

Bewaffnet mit einem meisterhaft geschmiedeten Samurai-Schwert von Hattori Hanzo beginnt sie einen internationalen und beispiellos blutigen Feldzug. Ihre Todesliste führt sie quer über den Globus – von den Yakuza-geführten Unterwelt-Clans in Tokio über die Vororte von Los Angeles bis hin zu einem einsamen Wohnwagen in der texanischen Wüste. Jeder Name, der von der Liste gestrichen wird, bringt sie ihrem ultimativen Ziel einen entscheidenden Schritt näher: Sie muss Bill finden und zur Strecke bringen, koste es, was es wolle.

© Bilder und Trailer: Studiocanal / Arthaus – Alle Rechte vorbehalten!

Ab 16. April im Kino.

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