Iron Sky: The Coming Race Blu-ray Review | Splendid Film

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Iron Sky The Coming Race bd CoverStory:

Nachdem die Nazis von der dunklen Seite des Mondes die Erde angegriffen haben und sie letztlich unbewohnbar machten, sammelten sich die restlichen Überlebenden der Menschheitauf der Mondbasis. Doch auch der Mond bietet der Kolonie keine langfristige Zuflucht, ständige Beben drohen, den Mond auseinanderbrechen zu lassen. Hinzu kommt, dass auch die Ressourcen immer knapper werden. Verschiedene Gruppierungen, die sich innerhalb der Kolonie gebildet haben, erschweren das Überleben zusätzlich.

Obi Washington, die Tochter der kranken Kolonieführerin Renate, versucht krampfhaft eine Lösung zu finden, um das Überleben der Menschen zu sichern. Plötzlich nähert sich ein Shuttle der Mondbasis, in dem neben Flüchtigen und dem russischen Piloten auch Wolfgang Korzfleisch als blinder Passagier an Bord ist.

Als Obi ihn entdeckt, bietet er ihr überraschend Hilfe an, und das nicht nur für ihre erkrankte Mutter Renate. Wolfgang Korzfleisch offenbart ihr, dass die Rettung der Menschheit möglich ist, die Lösung liegt im Inneren, der hohlen Erde. Somit beginnt eine Mission, von der Obi nicht weiß, ob sie wirklich Hilfe bietet. Aber neben Wolfgang begeben sich auch der russische Pilot und engste Verbündete von Obi auf die hoffnungsvolle Reise.

Iron Sky The Coming Race Review Szenenbild00 Eindruck:

Fange ich mal mit dem ersten Teil aus 2012 an, als ich vorab von Iron Sky gelesen habe, schmunzelte ich schon über die durchgeknallte Story. Nazis, die auf dem Mond leben und die nächste Invasion planen, das klang skurril und irgendwie interessant. Der mit überwiegend aus Crowdfunding finanzierte Film bot trotz seines niedrigen Budgets einen trashigen Film mit überwiegend gelungenen Einfällen. Schnell sprach er sich in der Szene rum und bekam eine solide Fanbase.

Nun, rund sieben Jahre später, spendiert uns der finnische Regisseur Timo Vuorensola eine Fortsetzung mit „Iron Sky: The Coming Race“, die ebenfalls mit Crowdfunding-Mitteln finanziert wurde und insgesamt ein deutlich höheres Budget als beim Erstling hatte.

Wie schlägt sich die von vielen erwartete Fortsetzung?
Das höhere Budget wird sofort sichtbar, optisch und akustisch hebt sich der Film deutlich von „Iron Sky“ ab. Timo Vuorensola bietet abermals in „Iron Sky: The Coming Race“ eine abgefahrene Story, allerdings bietet der Film einen deutlich ernsteren Ton in der Herangehensweise. Dadurch wirken die überdrehten Ideen und Einfälle häufig deplatziert, es scheint, als ob Timo Vuorensola hier mehr wollte, als ihm möglich war.

Iron Sky The Coming Race Review Szenenbild003Zwar bietet der russische Pilot einen gelungenen Kontrast zu Obi, bleibt aber häufig zu zahm, hier fehlen definitiv geschliffenere Dialoge. Dinosaurier, Handykult und andere eingeworfene Dinge bereichern natürlich diese Sci-Fi Komödie, doch auch hier wirkt vieles wie mit angezogener Handbremse präsentiert.

Natürlich bietet die Fülle an ausgefallenen Gags einige Lacher oder regt zum Schmunzeln an, allerdings häufig zu klischeehaft und die Lockerheit des ersten Teiles scheint Timo Vuorensola zu fehlen. Nichtsdestotrotz bekommt der Fan von Iron Sky das, was er erwartet, einen weiteren trashigen Film, der mehr richtig macht als falsch macht. Denn wir reden hier von keiner teuren Hollywood Produktion, sondern von einem Independet Film mit niedrigem Budget, der allerdings handwerklich sehr überzeugt.

Die Inszenierung ist gelungen, die Tricks wirken hochwertig und auch die Ausstattung gefällt. Der Cast neben Udo Kier gibt sein Bestes und ist mit unter anderem Lara Rossi sowie Tom Green recht gut besetzt.

Fazit:

Vielleicht war meine Erwartung etwas zu hoch an „Iron Sky: The Coming Race“, da mir der erste Teil recht gut gefallen hat. Denn irgendwie fehlte mir das schräge Flair des Erstlings, vieles wirkt zu bemüht, einige Ansätze werden verschenkt. Das provokant Freche von „Iron Sky“, wie z.B. die Szenen mit dem schwarzen Washington und den Nazis, die so köstlich inszeniert wurden, fehlen hier leider komplett. So bin ich hin- und hergerissen, denn es gibt richtig gute Szenen und Ideen, ebenfalls aber auch häufig Belangloses. Somit bleibt ein solides und dennoch sehenswertes B-Movie, welches leider Potenzial verschenkt hat.

Iron Sky The Coming Race Review Szenenbild002Bild:

Das Gezeigte ist bestens, wenn auch das Bild leicht gefiltert wurde, so bleibt die Farbgebung überwiegend natürlich. Die Schärfe bietet ebenfalls keinen Anlass zur Kritik, überall lassen sich Details entdecken und das nicht nur bei Nahaufnahmen. Die weiteren Parameter wie Schwarzwert und Kontrast bleiben dem Niveau treu und überzeugen deutlich.

Ton:

Hier bin ich überrascht, eine 11.1 Dolby Atmos Spur auf der Disc zu finden. Hierfür schon einmal ein dickes Lob, denn diese überzeugt selbst auf meiner 5.1 Anlage und lässt erahnen, welches Soundgewitter einen mit 11.1 erwartet.

Eine umwerfende Dynamik löst sich von den Lautsprechern, das Sounddesign ist sehr gelungen und verteilt sich spektakulär auf das ganze Boxenset. Auch der Sub untermauert das Ganze mit tiefen Einsätzen und rundet das ganze Perfekt ab.

Iron Sky The Coming Race Review Szenenbild004Extras:

  • Laibach Music Video „Coming Race“
  • Trump Teaser
  • Behind the Scenes Slide Show
  • VFX Breakdown
  • Iron Sky Spoiler Alert!
  • Filmtipps

Testequipment:

JVC DLA-X35
Panasonic DMP UB704
Marantz AV8801 / MM7055
B&W 7er Serie 5.1

(Hartmut Haake)
©Bilder Splendid Film | Alle Rechte vorbehalten!

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