Young Sheldon – Season 2 – Streaming Review | (zu sehen auf Amazon Prime)

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Young Sheldon Review Prime„The Big Bang Theory“ gehört zu den weltweit erfolgreichsten und beliebtesten Comedy.Serien aller Zeiten. Selbst deren Wiederholungen erreichen höhere Quoten, als viele andere Serien bei ihrer Erstausstrahlung.

Und wie so oft kommen bei erfolgreichen Serien schnell Spin ofs, die meist aber recht schnell wegen Erfolglosigkeit abgesetzt werden, wie z.B. das Friends Spin of Joey. Staffel 1 von „Young Sheldon“ konnte aber mit „The Big Bang Theory“ im Rücken als Block durchgehend gute Quoten einfahren und das Ganze lief so gut, dass man direkt auch Season 2-4 bestellte.

Nun ist die zweite Staffel bei uns auf Amazon zu sehen und wir haben die Staffel für euch getestet:

Story:

Der 10-jährige Sheldon hat es nicht einfach. Er hat einen IQ von über 190 und lebt in seiner vollkommenen eigenen Welt. Diese Welt wird regelmäßig durch seine religiöse stellenweise nicht ganz intelligente, aber gefühlvolle Familie gestört und nicht immer kann er seine Familie verstehen, was natürlich zu allerlei Chaos führt. Aber ihn auch zu dem Menschen schmieden wird, wie man ihn später als erwachsenen kennt.

Eindruck:

Die zweite Staffel besteht aus 22 Folgen mit zwischen 18-21 Minuten Laufzeit und besteht, wie die erste Staffel, aus reinen Mission of the Week Folgen, wobei es ab und an schon Verweise auf alte Ereignisse gibt.

Also großer „The Big Bang Theory“ Fan ist auch die zweite Staffel von Young Sheldon aufgrund des komplett anderen Styles erst mal sehr gewöhnungsbedürftig, denn aus einer Multikamera Sitcom wurde nun Single Camera Comedy ohne Fake-Lachen. Dazu ist Young Sheldon auch deutlich ernster ausgelegt als „The Big Bang Theory“, wo die Gagdichte extrem hoch ist.Lässt man sich aber darauf ein, ist man nach 1-2 Folgen auch gut drin und hat sich an den anderen Style gewöhnt und bekommt, muss ich sagen, eine sehr unterhaltsame Serie geboten. Sheldon ist auch jetzt nicht wirklich die Hauptfigur, denn im Grunde dreht es sich darum, wie Sheldon seine Familie sieht und wie er versucht, die Welt zu verstehen, mit fleißig Erklärungen aus dem Off von Jim Parsons höchst persönlich. Sprich, seine Familie an sich steht im Vordergrund.

Young Sheldon Review Szenenbild001Die Familie Cooper bietet wirklich stets unterhaltsame Situationen, herrlich verrückt aus dem Leben gegriffen. Auch wenn die Charaktere wirklich gut sind, Highlight sind die Situationen mit Annie Potts, die Sheldons geliebte Großmutter spielt und natürlich geht Zoe Perry als Sheldons Mutter herrlich ab. Letztere ist übrigens im echten Leben die Tochter von Laurie Metcalf, die bei „The Big Bang Theory“ niemand geringeres als Sheldons Mutter spielt. Dementsprechend passt es hier wirklich wie Fausts auf Auge und es gibt schauspielerisch keinerlei Unterschiede zwischen den beiden.

Auch Sheldons Vater hat einen herrlich trockenen Humor. Die Mischung aus Comedy und Familiendrama ist sehr gut, so dass keines der beiden übertrieben bzw. zu stark präsent sind. Die 80er Jahre Atmosphäre mit dazu gehörigem 80er Jahre Rock Score kommt sehr gut rüber, auch wenn es nicht annähernd so viele 80er Jahre Easter Eggs gibt, wie z.B. bei „Stranger Things“. Dafür aber gibt es unglaublich viele Verweise zu „The Big Bang Theory“ und jede Menge Sachen werden erklärt, wieso Sheldon zu dem wurde, den man in „The Big Bang Theory“ kennt.

Was aber etwas auffällt, sind zum Teil ein paar Logiklöcher. Da zieht z.B. ein Mädchen bei den Coopers ein und ohne irgendwelche Erklärungen, wohnt sie in den nächsten Folgen nicht mehr bei denen. Auch wenn sie immer noch eine wiederkehrende Darstellerin ist. Solche Logiklöcher sind schon dummerweise mehr als auffällig, das hätte man definitiv besser vermeiden bzw. erklären müssen. Sowas zieht die Serie schon etwas runter.

Das Ende der Staffel ist aber sehr gut gemacht, ohne Cliffhanger schließt es wunderbar den Kreis zum Serienfinale von „The Big Bang Theory“ und sorgt entsprechend für jede Menge Gänsehaut.Für Synchrogucker sollte noch erwähnt werden, dass aufgrund des Stimmbruches der Synchronsprecher des Sheldon Darstellers ausgetauscht werden musste, sprich, in Staffel 2 wird er von jemanden anderen gesprochen.

Young Sheldon Review Szenenbild003Fazit:

Für Fans von „The Big Bang Theory“ aufgrund des anderen Styles und Tonart ist die Serie absolut gewöhnungsbedürftig. Trotzdem sollte man der Serie eine Chance geben, nach ein paar Folgen hat man sich daran gewöhnt, und auch wenn die Staffel keine Überserie geworden ist, ist die zweite Staffel schon besser und auch komplexer, als die erste Staffel und nicht zu vergessen – sehr unterhaltsam. Für „The Big Bang Theory“ Fans gibt es dazu noch jede Menge Easter Eggs, was definitiv für jede Menge gute Laune sorgt. Was die Staffel aber etwas runterzieht ist die Tatsache, dass der Sheldon Cooper Darsteller immer noch recht unsympathisch ist und die Staffel schon merkliche Logiklöcher hat, kann man das ignorieren, bekommt man eine spaßige Gute-Laune-Fun-Serie.

(Pierre Schulte)

©Bilder Amazon – Alle Rechte vorbehalten!

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  • Story 8
  • Umsetzung 7
  • Unterhaltung 8
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Summary
7.7 Gut

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