The Texas Chainsaw Massacre (2022) – Streaming Review | Netflix Original

The Texas Chainsaw Massacre (2022) – Streaming Review Film Artikelbild

Seit kurzem kann man „The Texas Chainsaw Massacre (2022)“ auf  Netflix sehen und wir haben das Review dazu:

Tobe Hoppers „The Texas Chainsaw Massacre“ gehört zu den größten Horrorfilmen unserer Zeit. Die Fortsetzungen haben nie wieder das Level des Originals erreicht. Auch wiederholte Wiederbelebungsversuche des Franchise, abseits des Remakes „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“, schlugen fehl. Nun startet man einen neuen Versuch, diesmal produziert von Fede Álvarez, der auch „Evil Dead“ ein sensationelles Remake verpasst hat. Inhaltlich werden alle Fortsetzungen, Reboots und Remakes ignoriert und man will die Handlung des ersten Teils von 1974 fortsetzen. Doch schafft ein neuer „Texas Chainsaw“ Film endlich zu überzeugen? Wir haben den Film für euch getestet und können es euch ganz genau sagen.

The Texas Chainsaw Massacre (2022) – Streaming Review Film szenenbild
©2021 Legendary, Courtesy of Netflix

Story:

50 Jahre sind seit dem berüchtigten Massacre in Harlow vergangen. Eine Gruppe junger Leute kommt in die nahezu verlassene Stadt. Sie wollen die Stadt groß rausbringen und Grundstücke und Gebäude versteigern, um dazu zu sorgen, dass Harlow wieder hip wird. Doch in einem der Gebäude treffen sie auf eine alte, etwas verwirrte Dame, die das Haus nicht verlassen will. Als es zum Streit kommt, stirbt die Frau. Keiner der jungen Leute ahnt, wie schlimm das Ganze nun für die Besucher der Stadt werden wird, denn die alte Frau hatte einen Mann an ihrer Seite, der nun durchdreht und anfängt alles niederzumetzeln, was ihm in den Weg kommt. Bald stellt sich heraus, dieser Mann ist Leatherface, derjenige, der das Gemetzel von 1974 zu verantworten hat.

Eindruck:

Ich muss gestehen, ich habe nahezu alle „Texas Chainsaw“ Filme gesehen. Ich gehöre wohl auch zu den wenigen auf der Welt, die Texas Chainsaw 3D von 2013 klasse fanden. Was diesen Film angeht muss ich sagen, er ist nicht der schlechteste Film der Reihe, aber auch nicht annähernd der beste. Erfrischend ist, dass der Film ohne Abspann keine 80 Minuten dauert und entsprechend gibt es auch keinerlei Längen. Aber dafür gibt es auch keinerlei große Handlung.

The Texas Chainsaw Massacre (2022) – Streaming Review Film szenenbild
©2022 Legendary, Courtesy of Netflix

Nach kurzer Einführung von dämlichen, arroganten und unsympathischen super Woke Charakteren, geht nämlich gleich ein gnadenloses Gemetzel los. Hier ist es natürlich von Vorteil, dass die Kids mega unsympathisch sind und man ihnen sowas von schnell den Tod wünscht, denn dadurch ist Leatherface klar der Held des Filmes. Über 1h des Films besteht darin, wie Leatherface nach und nach die Leute auf übelst brutalste Art niedermetzelt, ohne Rücksicht auf Verluste. Die verrückt schockierende Atmosphäre des berühmten ersten Teils, wird nicht annähernd erreicht. Auch Spannung kommt zu keiner Sekunde auf. Dieser Film ist schlichtweg ein sehr simpler, strohdummer no Brainer Slasher Film, wo die Tötungen wohl die brutalsten der kompletten Reihe sind. Die handgemachten Blut und Gore Effekte sehen wirklich sehr gut aus und das Blut spritzt hier nur so durch die Gegend, dass man Angst kriegt, dass der Fernseher anfängt zu tropfen.

Anfangs recht spaßig, wird das recht sinnfreie Gemetzel auf Dauer irgendwie eintönig, auch wenn weitestgehend sehr abwechslungsreich getötet wird. Aber irgendwie ist auch alles schon sehr oft gesehen. Kreischen, wegrennen, brutal sterben, und noch mal von vorne. Immerhin freut man sich, dass so viele dumme Charaktere sterben. Es ist zwar nett, dass man einen alten Charakter von 1974 wiederbelebt, wenn auch von einer anderen Darstellerin gespielt, aber sie wird leider auch recht schnell verschlissen. Da hätte man ohne Frage mehr rausholen können.

The Texas Chainsaw Massacre (2022) – Streaming Review Film szenenbild
©2022 Legendary, Courtesy of Netflix

Ein paar nette Fan Service Szenen gibt es auch noch und einer Post Credit Szene welche das Potenzial für weitere Fortsetzungen bietet. Aber ich muss sagen, der Film ist jetzt eher nur was für Slasher Fans ohne wirklichen Anspruch, die sich einfach nur berieseln lassen wollen. Zu mehr reicht es leider auch nicht. Man verpasst auch nichts, wenn man den Film nicht sieht.

Fazit:

Auch wenn der Film ohne Frage besser ist als „Leatherface“ von 2017 oder „Texas Chainsaw Massacre – Die Rückkehr“ von 1995, er erreicht nicht annähernd die Klasse des Originals. Was man hier bekommt, ist ein absolut sinnfreies, wenn auch spaßiges No brainer Gemetzel. Immerhin das Wort Massacre passt hier richtig gut. Wer aber auf anspruchsvollen Horror steht, der sollte dem Film aus dem Weg gehen.

Hier erhältlich:

  • The Texas Chainsaw Massacre (2022)

(Pierre Schulte)
© Bilder und Trailer: Netflix Original – Alle Rechte vorbehalten!

  • Story 4
  • Umsetzung 5
  • Unterhaltung 6
Summary

Was man hier bekommt, ist ein absolut sinnfreies, wenn auch spaßiges No brainer Gemetzel.

5.0 slasher

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