The Tomorrow War – Streaming Review | Paramount Pictures (Exklusiv auf Amazon Prime) | 09.07.2021

The Tomorrow War – Streaming Review Film 2021 Artikelbild

Seit kurzem kann man den Film „The Tomorrow War“ auf Amazon.de ansehen und wir haben für alle Interessierten das Review dazu:

Chris Pratt spielte in unzähligen Filmen und Serien mit und war trotzdem immer nur bekannt, als der pummelige, wenn auch humorvolle Ehemann von Anna Faris, der nur unbedeutende Nebenrollen spielt. Ab 2014 änderte sich die Situation für ihn allerdings drastisch. Er speckte nicht nur ab, sondern legte gleichzeitig unglaublich viel an Muskelmasse zu, um mit seiner Rolle in „Guardians of the Galaxy“ über Nacht zum Superstar und Frauenschwarm zu werden. Er trennte sich von Anna Faris, ist inzwischen der Schwiegersohn von Actionstar Arnold Schwarzenegger geworden und spielt in einem Blockbuster nach dem anderen mit. Außerdem hat er mit „Jurassic World“ ein zweites Franchise Standbein.

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Sein neuster Film „The Tomorrow War“ sollte eigentlich der nächste große Kinohit werden, doch dummerweise kam Corona dazwischen. Wie viele andere Filme, hat Paramount Pictures die Rechte an Amazon verkauft. Nun ein halbes Jahr nach dem eigentlich geplanten Kinostart, bekommt die Menschheit den Film auf Amazon Prime zu sehen. Doch taugt „The Tomorrow War“ auch was? Wir haben den Film für euch getestet und können es euch ganz genau sagen.

Story:

Im Jahr 2050 befindet sich die Erde im Krieg gegen böse Aliens. Nahezu die komplette Menschheit ist bereits ausgerottet. Deswegen werden im Jahr 2022 Leute zwangsrekrutiert und ins Jahr 2050 geschickt, wo diese für 7 Tage an der Schlacht zur Rettung der Menschheit teilnehmen sollen. Eines Tages wird auch Dan zwangsrekrutiert. Der ehemalige Elitesoldat führt jetzt eigentlich ein entspanntes Leben als Lehrer und Familienvater, doch kaum im Jahr 2050 angelangt, beginnt für Dan ein brutaler Kampf um Leben und Tod. Und bald muss er erfahren, dass es kein Zufall war, dass er rekrutiert wurde. Die Zukunft der Menschheit liegt in seinen Händen.

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Eindruck:

Alter Schwede was für ein Film! Nach einer spektakulären, wenn auch recht kurzen Eröffnungssequenz, lässt sich der Film Zeit, Dan als liebevollen, wenn auch etwas gelangweilten Familienvater vorzustellen. Chris Pratt spielt die Rolle sehr entspannt, ruhig, nachdenklich und ist nicht der nervige Sprücheklopfer, wie bei „Guardians of the Galaxy“, was ihn direkt sympathisch macht. Natürlich darf er zwischendurch mal sein Shirt ausziehen, um zu zeigen, dass er immer noch durchtrainiert ist.

Nach ca. 35 Minuten Laufzeit geht es dann ab in die Zukunft und was dann passiert, ist eine herausragende Sci-Fi Action Achterbahnfahrt der Extraklasse. Alleine die Ankunft ist so brachial und heftig gemacht, dass ist unglaublich. Die Endzeitatmosphäre ist herausragend und die Schlachten, die man sich dagegen die Aliens abliefert, erinnern ein bisschen an den Film „Battle Los Angeles“, sowie an den Klassiker „Starship Troopers“, wenn auch leider aufgrund der FSK 12 Ausrichtung mit weniger Blut. Dabei gibt es nicht nur Dauergeballer, sondern auch eine richtig gute und spannende Atmosphäre. Man spürt die Bedrohung von Überall zu jeder Sekunde, wodurch man durchgehend mitfiebert.

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Explosionen und auch Aliens erkennt man zwar als CGI, sie sind aber an sich ganz hochwertig gemacht und die Alien-Designs sind erfrischend neu. Es wurden mit ihnen klasse Kampfmaschinen erschaffen, sodass man die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung der Charaktere zu jederzeit spürt. Die Aliens sind definitiv was zum Gruseln. Yvonne Strahovski, die dank der Kultserie „Chuck“ zur Traumfrau einer ganzen TV-Generation wurde, spielt die Anführerin des letzten Widerstandes sehr gut, sie zeigt nicht nur jede Menge Action sondern auch genug Gefühl, wodurch das Zusammenspiel mit Chris Pratt gut rüber kommt, dabei aber auch realistisch und ernst bleibt.

Dann gibt es noch JK Simmons in einer kleinen Nebenrolle, der diese mit wunderbar trockenen Sprüchen, unglaublicher Coolness und Action ausfüllt, sodass er fast schon ein kleiner Showstealer ist. Die Wendungen, die dann passieren, sind dann allerdings recht vorhersehbar und sorgen dadurch für ein gewisses „Terminator“ Feeling. Es wird nur nicht jemand in die Vergangenheit, sondern in die andere Richtung, die Zukunft, geschickt.

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Es gibt immer wieder ein paar ruhige Momente, wo man mehr und mehr erfährt, was es mit Dan auf sich hat. Gleichzeitig haut man sowas von viel Action raus, sodass die Verschnaufpausen nur sehr kurz ausfallen und die ca. 138 Minuten nur so an einem vorbeifliegen. Im letzten Drittel ändert sich dann noch mal die Atmosphäre. Das hat schon einen Hauch von das „Das Ding aus einer anderen Welt“. Auch hier ist klasse wie Dan total verzweifelt und gleichzeitig ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben agiert, eben, weil für ihn absolut viel auf dem Spiel steht. Ok das Ende ist typisch Zeitreisen unlogisch, aber in dem Moment ist es einem auch egal, weil das was man hier zu sehen bekommt, ist eine absolute Actionbombe, die man zu jeder Sekunde genießen kann.

Fazit:

Fans von Filmen wie „Battle LA“, „Starship Troopers“, „Terminator“, „Alien“ oder „Das Ding aus einer anderen Welt“ werden voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Hier bekommt man einen Sci-Fi Actionkracher, wie schon lange nicht mehr geboten. Jede Sekunde rockt ohne Ende mit Action, einem tollen Chris Pratt, durchgehender Atmosphäre und einem neuen Alien Design. Ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann und der einfach jedes Mal wieder rockt. Amazon bietet den Film auch in 4k an.

Hier erhältlich:

  • The Tomorrow War (Digital)

(Pierre Schulte)
© Bilder und Trailer: Paramount Pictures – Alle Rechte vorbehalten!

Bewertungen: 4.7 / 5. 753

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