The Walking Dead – World Beyond: Season 1 – Streaming Review | AMC Studios (exklusive auf Amazon Prime) | 03.01.2021

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Kürzlich kam „The Walking Dead – World Beyond: Season 1“ direkt zu Amazon Prime und wir haben für alle Interessierten das Review dazu:

„The Walking Dead“ gehört zu den erfolgreichsten Basic Cable Serien aller Zeiten. Die ersten Staffeln hatten Quoten, wovon viele Sender nur träumen. Doch von dem Glanz ist schon lange nichts mehr übrig. Mit schwindender Qualität, verschwanden auch die Zuschauer. Inzwischen sind “The Walking Dead“ und dessen erstes Spin of „Fear the Walking Dead“ zwar immer noch die erfolgreichsten Serien beim Sender AMC, dies liegt aber nicht daran, dass noch so viele das Franchise verfolgen, sondern eher daran, dass 90% der anderen AMC Serien kaum noch jemand schaut. Trotzdem ließ es sich AMC nicht nehmen, noch eine dritte Walking Dead Serie mit ins Boot zu holen. Direkt für 2 Staffeln bestätigt soll „Walking Dead: World Beyond“ dem „Walking Dead“ Franchise neuem Schub geben. Wir haben uns mal geopfert und Season 1 geguckt, so dass wir euch sagen können, ob „Walking Dead: World Beyond“ der neue Stern am Zombie Himmel ist, oder eher der Sargnadel eines schon seit zig Staffeln sterbenden Franchises.

The Walking Dead – World Beyond: Season 1 – Streaming Review kostenlos shop kaufen Szenenbild
Aliyah Royale als Iris, Alexa Mansour als Hope, Hal Cumpston als Silas, Nicolas Cantu als Elton – Photo Credit: Sarah Shatz/AMC

Story:

10 Jahre sind vergangen, seitdem die Walkers unter den Menschen ausbrachen. Inzwischen ist man in der Lage, fast schon friedlich zu leben. Die Kinder können in die Schule, Essen kann angebaut werden und niemand muss hungern und ständig in Angst leben, zu sterben. Aliyah und ihre Freunde sind Teenager und können sich kaum noch an die Zeit vor den Walkers erinnern. Doch als sie die Nachricht bekommt, dass einer ihrer Elternteile vielleicht noch leben könnte, verlässt sie mit ihren Freunden die sichere Heimat und geht in die Welt der Walker, um sich auf die Suche zu machen.

Eindruck:

Staffel 1 besteht aus 10 Folgen zwischen 46 und 52 Minuten Laufzeit und ist durchgängig erzählt. Als Zuschauer muss man sich allerdings schnell Fragen, was die Macher für einen Kram geraucht haben, um auf die bescheuerte Idee zu kommen, hier Teenagern die Hauptrolle zu geben. Schließlich waren es gerade die Kids und die Teenager in „The Walking Dead“ und „Fear the Walking Dead“, die einfach nur nervten und die Serien regelrecht nach unten zogen. Wobei der Fehler vielleicht nicht direkt bei den Machern liegt, sondern schon direkt bei AMC gemacht wurde, als man Scott Gimple und Matthew Negrete als Macher für „World Beyond“ einsetze. Ersterer war für Season 4–8 von „Walking Dead“ zuständig und Zweiterer für die „Fear The Walking Dead“ Staffeln. Alles Staffeln, die berühmt sind, für ihre mangelnde Qualität. Wobei, wer weiß, vielleicht sind die beiden auch einfach nur günstig zu kriegen und deswegen durften sie wieder ran? An ihrer tollen Leistung kann es definitiv nicht gelegen haben und auch was sie bei „World Beyond“ zusammen geschustert haben, eignet sich bestenfalls als Einschlafhilfe.

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Alexa Mansour als Hope, Aliyah Royale als Iris, Nicolas Cantu als Elton – Photo Credit: Sarah Shatz/AMC

Eigentlich wurde die Serie ja nicht nur als Coming of Age Story beworben, sondern auch damit, dass die CRM auftaucht und man dadurch vielleicht was über den Verbleib von Rick, dem einstigen Helden aus „The Walking Dead“ erfahren kann. Tja die CRM taucht auf, das stimmt. Man könnte sagen, sie sind anwesend und eines der höheren CRM Mitglieder ist sogar recht oft da, ansonsten war es das natürlich. Über Rick erfährt man nichts. Hauptaugenmerk liegt bei den Kids. Hier kann man denen beim Wandern zusehen und wie sie über den Sinn des Lebens philosophieren und versuchen sich selbst zu finden. Via Rückblenden erfährt man etwas über deren Kindheit. Ja richtig, die Zombies tauchen wie bei den anderen Serien eher selten auf, ab und zu winken diese mal in die Kamera und werden dann schnell abgefertigt und das wars. Wer also auf Zombie Action hofft, ist hier definitiv falsch. Nur zum Finale gibt es dann etwas mehr Action, aber ganz ehrlich 9 Folgen durchhalten, bis dann mal etwas passiert und dass Ganze noch mit einer ultra hirnrissigen Wendung, das schafft kaum einer.

Kommen wir zu den Teenies. Wie nicht anders zu erwarten, entsprechen diese nicht nur den Klischee-Charakteren, sondern sind mit ihrer rebellischen Art und mangelnder Intelligenz nicht gerade sympathisch. Man hat es tatsächlich geschafft dafür zu sorgen, dass die Serie nicht einen einzigen Sympathieträger hat. Jedem, wirklich jedem wünscht man den Tod, okay bis auf den Zombies, diese sind ja schon tot. Und wenn die Zombies schon zu dämlich sind diese noch dämlicheren Kids zu töten, hätte man vielleicht wenigstens John Wick einbauen können, der hätte mit den Teenies wenigstens kurzen Prozess gemacht und die Zuschauer vom Leid erlöst, aber nee darauf hofft man leider vergebens.

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Alexa Mansour als Hope, Aliyah Royale als Iris, Hal Cumpston als Silas, Nicolas Cantu als Elton – Photo Credit: Jojo Whilden/AMC

Jetzt ist es natürlich auch nicht so, dass irgendeiner vom Cast großartig schauspielerisch was leistet. Man hat schon das Gefühl, dass alle recht lustlos agieren. Was ja auch kein Wunder ist, bei den schlecht geschriebenen Dialogen. Die Macher haben es sogar erneut geschafft 10 Folgen zu zeigen, ohne etwas zu erzählen. Alles tritt auf der Stelle, okay bis auf die Kids, die sind ja wandern, aber Charakterentwicklung gleich null. Die Story schreitet nicht voran, ist ja schließlich auch keine vorhanden. Was immerhin positiv ist, sind die Masken der Zombies. Die sind wirklich gut, hier haben die Kostümbildner sehr gute Arbeit geleistet, das muss man denen wirklich lassen. Leider aufgrund mangelnder Zombies hatten die wohl leider auch nicht wirklich viel Arbeit. Das Ende der Staffel ist recht offen gehalten, wenn auch ohne Cliffhanger. Aber ganz ehrlich, die Antwort auf die offenen Fragen interessiert in dem Moment eh keinen mehr. Als Zuschauer ist man nur froh, dass man Season 1 hinter sich hat, falls man nicht bereits schon vorher abgebrochen hat.

Fazit:

AMC wird sich wohl in den Hintern beißen direkt 2 Staffeln bestellt zu haben. „The Walking Dead: World Beyond“ hat zu Recht kaum Zuschauer. Optisch hochwertig ausgestattet mit tollen Masken, kann man im Grunde nichts weiteres Positives an der Staffel finden. Hier wurde alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Schlechte Story, miese Charaktere, mit noch mieseren Dialogen. Die Staffel ist einfach nur vergeudete Lebenszeit und reicht bestenfalls als Foltermethode für den Zuschauer.

Hier erhältlich:

(Pierre Schulte)
© Bilder und Trailer: Amazon Prime – Alle Rechte vorbehalten!

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