Absentia: Season 3 – Streaming Review | Sony Pictures Television (zu sehen auf Amazon Prime) | 24.07.2020

Absentia Season 3 Staffel 3 Serie Srtreaming Shop Amazon Prime Kaufen Review News Kritik

Die Serie „Absentia: Season 3“ ist seit dem 17. Juli 2020 auf Amazon Prime verfügbar und hier gibt es das ausführliche Review dazu.

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Nach dem Aus der Hitserie „Castle“ hat wohl kaum jemand damit gerechnet, Stana Katic so schnell wieder zu sehen. Doch mit der Psychothriller Serie „Absentia“ gelang ihr ein furioses Comeback. Die zweite Staffel konnte zwar inhaltlich das Level der tollen ersten Staffel nicht mehr ganz halten, war aber trotzdem noch ganz ordentlich, genauso wie die Zuschauerzahlen, sodass eine dritte Staffel bestellt wurde.

Doch wird die dritte Staffel genauso überzeugen wie die erste Staffel oder wird sie wie Season 2 in Sachen Logik so löchrig sein wie Schweizer Käse? Wir haben die dritte Staffel von „Absentia“ für euch getestet und können euch ganz genau berichten.

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Inhaltsverzeichnis

Story:

Verzweifelt versucht sich Emily während ihrer Suspendierung abzulenken, denn die Sünden der Vergangenheit und der posttraumatische Stress machen ihr sehr zu schaffen. Doch dann wird ihr Ex-Mann Nick bei einem FBI Fall entführt, während sie selbst schwer verletzt wird. Anstatt dem FBI in Ruhe die Ermittlungen zu überlassen, flüchtet Emily aus dem Krankenhaus und versucht den Täter selbst ausfindig zu machen. Doch nichts ist so wie es scheint, aber Emily ist jedes Mittel recht, um ihren Ex-Mann zu finden und es den Bösen Buben heimzuzahlen.

Eindruck:

Diese Staffel besteht aus zehn Folgen mit einer Laufzeit zwischen 38 und 55 Minuten. Wie die Staffeln davor ist die Story durchgängig erzählt.

Eins muss man „Absentia“ lassen, die Serie ist von Staffel zu Staffel anders. Während Season 1 in Richtung „Oldboy“ ging und Season 2 eine Old School Serienkiller Storyline war, geht Season 3 nun in Richtung „Taken“. Dadurch sorgt die Serie wirklich für eine tolle Abwechslung.

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Erneut liefert Hauptdarstellerin und Produzentin der Serie Stana Katic eine sensationelle One-Woman-Show ab. Ihr Charakter ist weiterhin das komplette Gegenteil von Kate Beckett aus „Castle“. Emily ist gebrochen, ein Wrack, aber gleichzeitig auch egoistisch und rücksichtslos und wie man seit Season 1 weiß, definitiv kein guter Mensch. Sie versucht gar nicht erst mit den Bösen Buben zu diskutieren, sondern wählt den direkten Weg und hat kein Problem damit, Gewalt anzuwenden und zu töten. 

Hier zeigt Stana, dass sie in Sachen Ausstrahlung absolut perfekt für die Rolle ist und eine tolle Mischung aus Härte und Verletzlichkeit darstellt. Season 3 von „Absentia“ ist trotz hohem Bodycount aber kein Actionfeuerwerk, weiterhin ist auch diese Staffel wie die Staffeln davor sehr ruhig erzählt. Wenn aber mal Action kommt, dann ist diese hart und dreckig. Sowas wie Fair Play im Kampf gibt es hier nicht, was die Action natürlich auch sehr realistisch macht und nicht Hollywoodtypisch glattgebügelt. Hier gibt es auch einiges an Abwechslung, sei es Schießereien oder Kampfszenen, alles ist dabei. Dazu wird auch fleißig geflucht und Blut fließt auch und hierbei geht es alles andere als zimperlich zur Sache, da auch fleißig gefoltert wird. Es hat zwar nicht das Level von z. B. „Hostel“, aber beim Zuschauen tut es stellenweise schon weh und geht unter die Haut.

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Der Höhepunkt in Sachen Action wird aber in der vorletzten Folge erreicht, dass man schon mit Stana mitjubeln will, wie sie sich durch die Gegnerwellen metzelt. Optisch ist das Ganze dann wirklich auch noch klasse aufgenommen. Trotz der ruhigen Erzählweise ist die dritte Staffel aber zu keiner Sekunde langweilig, das liegt nicht nur an den komplexen Charakteren, sondern auch daran, weil nach wenigen Minuten der Spannungslevel mit unglaublicher Wucht nach oben gefahren wird, sodass man durchgängig mitfiebert und stellenweise kaum wagt zu atmen. Das Katz- und Mauspiel, was sich Emily mit den Bösewichtern liefert, ist super spannend.

Die Wendungen, die es während der Staffel gibt, sind brachial und sorgen auch dafür, dass Ereignisse aus Staffel 1 + 2 erneut in ein anderes Licht gerückt werden. Die Logiklocher sind diesmal auch nicht ganz so groß wie bei der zweiten Staffel und man muss wirklich ganz genau aufpassen, weil im Verlauf viele Kleinigkeiten, die scheinbar unscheinbar schienen, wieder aufgenommen werden und später noch eine wichtige Bedeutung bekommen. Im Finale selbst überschlagen sich die Ereignisse und die Wendungen kommen gefühlt im Minutentakt, sodass man immer wieder baff ist und der Kampf der Giganten, der dann entsteht, gibt der ohnehin Spitzenspannung noch mehr Schub.

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Gedreht wurde die Staffel wie gewohnt kostengünstig in Bulgarien. Optisch bliebt es aber an sich hochwertig ohne Green Screens oder sonstiger CGI, sondern mit richtig guten Kulissen, Ausstattung und Landschaften, wobei man Handlungsorte wie Boston, Berlin oder Österreich jetzt nicht als solches wiedererkennen kann. Hier wäre es besser gewesen, wenn man auf Städtenamen verzichtet hätte, aber das Problem gab es ja auch schon in den Staffeln davor, tut aber jetzt auch nicht wirklich weh beim Schauen.

Das Ende der Staffel selbst ist dann auch gut abgeschlossen ohne Cliffhanger, ohne offene Fragen, sodass es wunderbar als Serienende herhalten kann.

Fazit:

Alter Schwede, was für eine dritte Staffel von „Absentia“. So eine intensive Spannung habe ich seit der ersten Staffel von Prison Break nicht mehr erlebt. Was ich hier mitgefiebert habe ist unglaublich und dazu eine gewohnt überragende Stana Katic, die wunderbar intensiv und derb spielt. Die Achterbahn der Gefühle, die hier geliefert werden, sind spitze. Die Wendungen, die hier aufgefahren wurde, sind trotz ein paar Logiklöcher klasse. Dazu ist die Serie auch super in Szene gesetzt, sodass man gar nicht merkt, dass man im Vergleich zu anderen Serien deutlich weniger Budget hatte. „Absentia“ wird mit der dritten Staffel seinen Status als Geheimtipp der Extraklasse mehr als gerecht und liefert dazu ein Ende, welches wunderbar als Serienende reicht, auch wenn ich auf weitere Abenteuer von Emily Byrne hoffe.

Amazon bietet die Serie in 4k an.

(Pierre Schulte) ©Bilder Amazon – Alle Rechte vorbehalten!

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